Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Sport im Norden Nicht nur zufriedene Sieger
Sportbuzzer Sport im Norden Nicht nur zufriedene Sieger
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:17 10.10.2016

SC Elmenhorst - SSC Hagen Ahrensburg 2:1 (0:1). Nach sechs Spielen in Serie ohne Niederlage (16 Punkte) zogen die Hagener erstmals wieder den Kürzeren, ihr Coach Michael Schmal haderte nach dem Schlusspfiff mit den Roten Karten für Christopher Herklotz (35., Notbremse) und Marcel Schaudinn (90., Tätlichkeit). „Beide Platzverweise waren ein ganz schlechter Witz, das Derby war insgesamt fair. Trotzdem müssen wir uns an die eigene Nase fassen, dass wir heute verloren haben.“ Dabei begann seine Elf furios, schon nach drei Minuten erzielte Harun Caliskan die Führung. Die Hausherren steckten den frühen Treffer gut weg, konnten sich aber keine nennenswerten Möglichkeiten erspielen. Nach der Pause agierten beide Teams auf Augenhöhe, in der Schlussphase nahm die Partie dann nochmals Fahrt auf. Ein unglückliches Eigentor von Mario Kaiser (83.) brachte den SCE wieder in die Partie. Und die Mannschaft von Reiner Gösch wollte jetzt mehr, mobilisierte die letzten Kräfte und wurde belohnt, als kurz vor Schluss Malte Maack (89.) den vielumjubelten Siegtreffer erzielte. „Wir hatten das Spiel eigentlich im Griff, aber so ist halt der Fußball“, versuchte sich Schmal mit der Niederlage zu arrangieren. SCE-Ligaobmann Göran Schulze hingegen strahlte: „Trotz des schnellen Rückstandes haben wir immer an uns geglaubt und uns zurückgekämpft.

Endlich haben wir die Rote Laterne abgegeben.“

Büchen-Siebeneichen - TSV Bargteheide 3:0 (0:0). Diese Rote Laterne hat nun der TSV Bargteheide übernommen, der auch sein sechstes Punktspiel in Folge verlor (und zuletzt Ende August ausgerechnet in Elmenhorst 2:1 gewann). Iim Duell der Aufsteiger konnte der BSSV hingegen nach vier Niederlagen in Serie verdient drei Punkte einspielen, Mann des Tages war dabei Asbjörn Kuchlenz, der nach seiner Einwechslung (28.) alle drei Treffer (49., 51., 76.) erzielte. Beide Teams agierten zunächst defensiv, mit der Zeit übernahmen die Hausherren das Kommando. Hauke Spoth (29.) hatte die erste gute Gelegenheit, TSV-Keeper Andre Philipp hielt nicht nur in dieser Szene stark. Die Bargteheider ließen sich nie hängen, konnten sich vor dem BSSV-Tor aber nicht entscheidend durchsetzen. Bahattin Altinalana, Fisnik Bajrami und auch Philipp Hautz vergaben gute Chancen. „In der Drangphase der Gäste hatten wir Glück, am Ende war es trotzdem ein verdienter Dreier“, freute sich BSSV-Spartenleiter Thorben Lohse. TSV-Trainer Sebastian Ballhausen war enttäuscht: „Es bleibt dabei: Wir schaffen es nicht, ein Spiel ohne einen großen Patzer in der Defensive zu beenden. Dazu vergeben wir vorne beste Möglichkeiten. Aber wir geben nicht auf.“

Preußen Reinfeld - FC Dornbreite 3:2 (3:0). Die Preußen schienen mit den leicht favorisierten Dornbreitern kurzen Prozess machen zu wollen, legten sehr konzentriert und engagiert los. Maximilian Grimm besorgte nach 20 Minuten die Führung, ehe Kristof Rönnau auf 2:0 erhöhte (34.). Reinfeld gelang durch Dennis Lie sogar noch das 3:0 vor der Pause (36.). Die Entscheidung schien gefallen, zumal Marcel Venzke kurz vor dem Seitenwechsel (44.) mit Rot vom Platz flog („Notbremse“ gegen Lie). Doch Dornbreite bäumte sich in der zweiten Halbzeit auf, schöpfte durch ein Eigentor von Reinfelds Patrick Witten neue Hoffnung (70.) und erzielte durch Kolja Schlichte sogar noch den Anschlusstreffer (73.). Zu mehr reichte es aber nicht mehr. Preußen-Coach Ronny Tetzlaff: „Wir haben heute in der ersten Halbzeit ein für unsere Verhältnisse super Spiel gemacht und waren dabei sehr effektiv. Auf Grund der zweiten Halbzeit bin ich sehr glücklich, dass wir den Sieg über die Runden gebracht haben.“

SV Eichede II - Sereetzer SV 5:2 (2:1). „Zufrieden können wir mit dieser Leistung nicht sein“, urteilte Eichedes Coach Bernd Helbing-Saß nach der Partie trotz des Sieges und haderte mit der Chancenverwertung seiner jungen Mannschaft. „In der ersten halben Stunde müssen wir 5:0 führen. Aber wer vorne nicht trifft, kriegt den Anschluss.“ Vincent Janelt (13.) und Fabian Kolodzick (18.) brachten die Rot-Weißen immerhin 2:0 in Führung, ehe Sereetz durch Lucas Hering herankam (39.). Zwar erhöhte Timo Havemann (51.) nach Wiederbeginn, doch begünstigt durch „einen Abstimmungsfehler zwischen Torwart und Verteidiger“, so der SVE-Coach, wurde Sereetz zum erneuten Anschlusstor durch Ivan Derevjenko (60.) „eingeladen“. Vincent Janelt sicherte in der 80. und 82.

Minute den letzten Endes verdienten Sieg für die favorisierten Eicheder.

1. FC Phönix Lübeck - VfL Tremsbüttel 5:2 (2:2). „Das war ein 1a-Bewerbungsschreiben für die A-Klasse“, urteilte VfL-Coach Flemming Nielsen nach der Leistung seines Teams im zweiten Durchgang. Die Phönix-Führung durch Michael Saar (15.) egalisierte Victor Janelt schnell (22.) und in der 28. Minute ging der VfL durch Jonas Fahrenkrog sogar in Führung. Doch Sebastian Barsuhn glich per sehenswertem Fallrückzieher aus (45.). „Für die erste Halbzeit verdient das Team ein Kompliment. Wir haben brutal stark gespielt und Phönix völlig aus dem Spiel genommen“, so Nielsen. Doch nach Wiederanpfiff machten Jannik Gerlach (52., 86.) und Benito Dias (75.) den Deckel drauf. „Was sich in der zweiten Halbzeit abgespielt hat, ist Lichtjahre von Verbandsliganiveau entfernt. Wir haben bis hierher zwölf Punkte in der Saison liegen lassen und jetzt kommen erst die Mannschaften aus dem oberen Drittel der Tabelle“, sorgt sich Nielsen.

rmü/fho

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Mit Pansdorf beziehungsweise Sarau/Bosau haben die SH-Ligisten Strand und Eutin morgen nur noch einen Gegner auf dem Weg ins Kreispokal-Endspiel vor der Brust.

10.10.2016

Oberliga-Handballer sind nach Zitter-Heimsieg heute im Pokal in Tarp gefordert.

10.10.2016

In der Volleyball-Regionalliga missglückte den Frauen der Lübecker Turnerschaft der Saisonauftakt vor Heimkulissemit einem 0:3 (26:28, 18:25, 22:25) gegen die VG WiWa Hamburg II.

10.10.2016
Anzeige