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Sport im Norden Nichts zu holen für Trittau
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18:38 07.10.2018
Neuzugang Matthew Clare erspielt im Doppel mit Nikolaj Persson einen Punkt für den TSV Trittau in Lüdinghausen. Quelle: Nuppenau
Lüdinghausen

Für den TSV Trittau wird die Situation in der Badminton-Bundesliga immer bedrohlicher. Einen Tag nach der – zudem unerwartet deutlichen – 2:5-Niederlage beim 1. BC Wipperfeld verlor der Final-Four-Teilnehmer der vergangenen zwei Spielzeiten nun auch beim SC Union Lüdinghausen – und blieb beim neuerlichen 2:5 erneut ohne Punktgewinn. Immerhin: Trittaus Zweite gewann ihr Heimspiel in der 2. Bundesliga Nord gegen die SG VfB/SC Peine mit 4:3.

„Das Thema Final Four ist erstmal keines mehr“, stellte ein enttäuschter Jonathan Persson nach dem letzten Ballwechsel in Lüdinghausen fest, „auf Platz sechs guckt bei uns jetzt erstmal niemand mehr.“ Vielmehr muss sich das Team mit dem Kampf um den Klassenerhalt beschäftigen. Denn nach fünf Spieltagen sind die Trittauer mit nur zwei Zählern Tabellenletzter, haben bereits drei Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz.

In Lüdinghausen gingen vier der fünf verlorenen Matches in nur drei Sätzen über die Bühne, einzig Gergely Krausz wehrte sich länger. Der Ungar war gegen Nick Fransmann sogar auf der Siegerstraße, nach 1:1-Satzausgleich führte er im dritten Durchgang 10:8 – verlor aber noch 10:12. „Das war der Knackpunkt in der gesamten Begegnung“, so Jonathan Persson, der einen der beiden Siege holte – allerdings kampflos. Denn Josche Zurwonne trat zum zweiten Herreneinzel wegen Kniebeschwerden nicht an. Zuvor hatte er an der Seite des ehemaligen Trittauers Jelle Maas das erste Herrendoppel gegen Persson/Krausz klar in drei Sätzen gewonnen. „Dass wir gegen sie nichts holen würden, war klar. Aber wir wollten so aufstellen, damit wir im zweiten Herrendoppel punkten können“, verriet Persson das Trittauer Kalkül – das immerhin aufging. Denn Matthew Clare/Nikolaj Persson beendeten die Reihe der Niiederlagen für Trittaus Herrendoppel, holten gegen Nick Fransmann/Christoph Schnaase einen deutlichen 3:0-Sieg. Weil aber auf der Damenseite Yvonne Li einmal mehr überzeugend aufspielte, sowohl ihr Einzel gegen Priskila Siahaya als auch im Doppel mit Linda Efler gegen Kilasu Ostermeyer/Jessica Hopton klar gewann und auch im Mixed für Ary Trisnanto und Ostermeyer gegen Jelle Maas/Eva Janssens nichts zu holen war, stand schließlich das vierte 2:5 der Saison im fünften Spiel für Trittau. „Lüdinghausen war sehr stark, ich erwarte sie unter den Top-Zwei in dieser Saison“, resümierte Jonathan Persson, wusste aber auch: „Schlechter sind wir noch nie gestartet.“

Bundesliga: Union Lüdinghausen – TSV Trittau 5:2

Josche Zurwonne/Jelle Maas – Gergely Krausz/Jonathan Persson 11:1, 11:7, 11:2; Yvonne Li/Linda Efler – Kilasu Ostermeyer/Jessica Hopton 11:5, 11:7, 11:7; Nick Fransman/Christoph Schnaase – Matthew Clare/Nikolaj Persson 12:14: 11:13; 8:11; Nick Fransman – Gergely Krausz 9:11, 11:7, 12:10, 11:5; Yvonne Li – Prisklia Siahaya 11:8, 11:8, 11:6; Jelle Maas/Eva Janssens – Ary Trisnanto/Kilasu Ostermeyer 11:6, 11:7, 13:11; Josche Zurwonne – Jonathan Persson 0:11, 0:11, 0:11.

2. Bundesliga: TSV Trittau II – SG VfB/SC Peine 4:3

Daniel Seifert/Kjell Mielke – Krzysztof Jakowczuk/Lucas Gredner 8:11, 8:11, 11:8, 12:14; Ciara Torrance/Monika Szoke – Nadine Cordes/Florentine Schöffski 11.6, 11:6, 11:6; Alexander Mernke/Rasmus Zander – Daniel Porath/Niklas König 11:9, 7:11, 4:11, 4:11; Alexander Mernke – Krzysztof Jakowczuk 8:11; 14:12, 9:11, 2:11; Monika Szoke – Florentine Schöffski 11:9, 11:2, 11:4; Ciara Torrance/Rasmus Zander – Nadine Cordes/Lucas Gredner 11:3, 11:9, 6:11, 11:4; Daniel Seifert – Frank Juchim 5:11, 4:11, 11: 9; 12:10, 11:8.

Christian Schlichting

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