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Sport im Norden „Noch größerer Erfolg als im Vorjahr“
Sportbuzzer Sport im Norden „Noch größerer Erfolg als im Vorjahr“
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22:31 16.04.2018
Jubelnde Trittauer nach dem Erfolg in Lüdinghausen: Milosz Bochat (h.v.l.), Nikolaj Persson und Joachim Persson sowie (v.v.l.) Ary Trisnanto, Kilasu Ostermeyer, Priskila Siahaya, Iris Tabeling und Jonathan Persson. Quelle: Foto: Hfr

„Unfassbar“, „kaum zu glauben“, „ein irrsinnig gutes Gefühl“, „der reine Wahnsinn“ – emotional wie nie zuvor beschrieben die Spieler des TSV Trittau den an Spannung kaum zu überbietenen Krimi in Lüdinghausen, bei dem sie sich nach schneller 2:0-Führung und anschließend vier Fünf-Satz-Matches schließlich mit 4:2 beim SC Union durchgesetzt und so das Ticket fürs Final Four am 5./6.

Badminton-Bundesligist TSV Trittau gehört im zweiten Jahr in Folge zu den vier besten Teams in Deutschland. Die erneute Qualifikation fürs Final Four ist für das Team ein noch größerer Erfolg als im Vorjahr. Und das nicht nur, weil sie sich diesmal im Playoff-Viertelfinale auswärts behaupten mussten.

Mai in Saarbücken gesichert hatten.

„Der Erfolg vom Samstag ist noch größer, noch höher einzuschätzen als im Vorjahr“, war auch Teammanagerin Sabina Persson noch zwei Tage danach verzückt und stolz auf das, was ihr Team durch den Sieg beim Erzrivalen erreicht hatte. „Wir gehören zu den besten vier Teams, und das ohne einen einzigen Nationalspieler“, betonte sie und erinnerte daran, dass Traditionsklubs wie Beuel und Mülheim nach der vergangenen Saison ohne Final-Four-Platz „kräftig aufgerüstet“ hatten .

Auch Lüdinghausens Teamchef Michael Schnaase, der sich nach dem Krimi damit tröstete, dass die Begegnung „wunderbare Werbung für den Badmintonsport“ gewesen sei, kündigte nach der sechsten Niederlage in Folge gegen den TSV (darunter das 1:4 im Playoff-Viertelfinale im Vorjahr in Trittau) an: „Alle Spieler bleiben, wir werden die Mannschaft eher noch verstärken.“

Was auf Trittauer Seite schwierig werden dürfte. Persson weiß schon mit Blick aufs Final Four: „Nun muss ich wieder betteln gehen, damit wir uns das Wochenende in Saarbrücken auch leisten können.“ Im Vorjahr hatte immerhin der Hamburger Badmintonverband eine Hotelnacht des Teams übernommen, waren weitere Gönner eingesprungen. Die von Nikolaj Persson vorausschauend initiierte Crowdfundig-Aktion unter dem Motto „Meisterschaftsfinale für TSV Trittau“ war in der Vorweihnachtszeit gescheitert, statt der angepeilten 8000 waren nur 1237 Euro zusammengekommen (und deshalb nicht ausgezahlt worden). Neben den Finanzen und der Hotelsuche steht auf Perssons To-do-Liste auch das Organisieren eines Kontingents ermäßigter Tickets für die Trittauer Fangemeinde, die das Team in Saarbrücken unterstützen will. Regulär kostet eine Karte 15 Euro pro Tag, 25 Euro für beide Tage. Im Vorjahr waren gut 30 TSV- Anhänger in Bad Hersfeld dabei, als der TSV nach Niederlagen gegen den TV Refrath und 1. BC Düren (jeweils 2:4) letztlich Vierter wurde. Diesmal geht’s am Samstag (16 Uhr) zunächst gegen den Hauptrundenzweiten 1. BC Beuel, im parallel gespielten zweiten Halbfinale trifft Gastgeber 1. BC Bischmisheim auf Titelverteidiger TV Refrath, der sich am Sonntag im zweiten Playoff-Viertelfinale in Mülheim mit 4:1 durchsetzte.

ing

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