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Sport im Norden Nullfehlerritt: Außenseiter Kläsener gewinnt VR Classics
Sportbuzzer Sport im Norden Nullfehlerritt: Außenseiter Kläsener gewinnt VR Classics
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10:24 22.02.2018
Springreiter Christopher Kläsener gewinnt mit „Cassandra“ im Stechen den Großen Preis der VR Classics. Quelle: Foto: Jörg Lühn
Neumünster

„Ich freue mich, dass ich vor der Baby-Pause noch einmal gewinnen konnte“, sagte Langehanenberg. Die 35-Jährige gestand, dass sie kein Risiko eingegangen sei, ihr 16-jähriger Hannoveraner „Damsey“

Gewinnt den Dressur-Weltcup: Helen Langehanenberg. Quelle: Foto: Sobczak/54°

(83,88 Prozent) sie gut durch das Dressur-Viereck geführt habe. Die Billerbeckerin siegte nach ihrem Hattrick (2012 bis 2014) zum vierten Mal in Neumünster.

Für Verwirrung sorgte als fünfte Starterin Morgan Barbancon Mestre (Spanien). Die 25-Jährige hatte den Ablauf ihrer Kür geändert, den Richtern lag ein falsches Protokoll vor. Nach kurzer Beratung durfte die Spanierin dann von vorn beginnen, kam über Rang 13 (73,225 Prozent) nicht hinaus.

Mehr Grund zur Freude hatte Mannschafts-Olympiasiegerin Dorothee Schneider (Framersheim), die nach ihrem zweiten Platz mit „Sammy Davis jr.“ (81,565 Prozent) in der Weltcup-Wertung der Western European League nach der siebten von insgesamt neun Stationen auf Platz zwei vorrückte und bis auf zwei Punkte zum führende Schweden Patrik Kittel (74 Punkte) aufschließend konnte.

Ein dickes Lob sprach Chefrichter Ghislain Fouarge (Niederlande) aus: „Ich glaube, hier in Neumünster sitzt das beste Dressurpublikum der Welt.“ Worte, die Veranstalter Paul Schockemöhle und Ullrich Kasselmann gern hören. Schließlich wird sich Neumünster für 2019 erneut um den Dressur-Weltcup bei der FEI bewerben.

Beim Springen um den Großen Preis knisterte es vor Spannung. Unter 39 Startern schafften nur Kläsener und Harm Lahde (Blender) einen fehlerfreien Ritt. Auf Platz drei kam die Schweizerin Clarissa Crotta. Dazu Parcoursbauer Frank Rothenberger (Bünde): „Natürlich hätte ich mir zwei, drei fehlerfreie Ritte mehr gewünscht.“ Vielseitigkeits-Olympiareiter Kai Rüder (Fehmarn) hatte mit „Cross Keys“

ein von „Casall“ abstammendes Springpferd gesattelt. Drei Fehler und ein Zeitpunkt ließen ihn auf Rang 34 zurückfallen. Topstars wie Janne-Friederike Meyer-Zimmermann (Pinneberg) kritisierten den Parcours als „zu unrhythmisch“. Titelverteidiger Philipp Rüping (Mühlen) sorgte gar für Bruch, als „Chalypsa“ mit den Hinterbeinen auf die Stange des Oxers schlug.

Im Stechen blieb Kläsener, östlich von Osnabrück im Stall von Marco Kutscher und Eva Bitter zu Hause, ein zweites Mal ohne Fehler (42,50). Lahde leistete sich einen Abwurf.

Schockemöhle hatte das Siegerpferd „Cassandra“ bereits zuvor im Blick. „Jetzt brauche ich wohl nicht mehr nach dem Preis zu fragen“, sagte er schmunzelnd. Kläsener stellte nach dem zweiten Sieg mit der Holsteiner Stute fest: „Das war erst das dritte Turnier und ihr erster Großer Preis. Dann zu gewinnen, ist gewaltig. Unbeschreiblich, gerade weil ich zum ersten Mal in Neumünster bin.“

ör

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