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Sport im Norden OSV erkämpft Big Points bei Frisia
Sportbuzzer Sport im Norden OSV erkämpft Big Points bei Frisia
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18:13 21.11.2016

Frisia Risum-Lindholm – Oldenburger SV 3:4 (1:3). Auch der OSV brachte drei wichtige Punkte vom Auswärtsspiel mit. Dabei durchliefen die Ostholsteiner beim Aufsteiger ein Wechselbad der Gefühle. „Am Ende hatten wir das Glück des Tüchtigen“, räumte OSV-Trainer Andreas Brunner ein.

Vor 120 Zuschauern im Niko-Nissen-Stadion legte seine abstiegsbedrohte Elf gut los und hätte in der ersten Viertelstunde durch Verteidiger Marcel Schröder (gab nach seiner Zerrung grünes Licht für einen Einsatz) per Kopfball an die Latte nach Vorlage des starken Kapitäns Björn Wölk und zweimal Torjäger Freddy Kaps in Führung gehen müssen. Auf der anderen Seiten kassierten die Gäste beim zweiten gefährlichen Frisia-Angriff das 0:1. Nach einer Querablage von Kevin Ferchen war Tobias Zuth (28.) erfolgreich. Doch nur eine Minute später gelang Wölk per Freistoß postwendend der Ausgleich.

Und die Gäste legten nach: Erneut Wölk per Foulelfmeter (36., verursacht an Kaps) und Bennet Dumke (41., Kaps war außen durch und legte quer) trafen zur verdienten 3:1-Halbzeitführung.

„Wir waren klar besser. Umso unverständlicher ist es, dass wir danach einen Bruch im Spiel hatten. Offenbar haben wir es nach der Führung zu locker genommen“, rätselte Brunner. Die Gastgeber agierten nun mit Wut im Bauch und langen Bällen. Mit Erfolg. Mit einem Doppelschlag konnte Ferchen (61., 66.) ausgleichen.

Doch die Gäste ließen nicht locker und wollten unbedingt die im Vorwege von Brunner geforderten drei Punkte holen. So war es Kaps, der in der 80. Minute den späten und viel umjubelten Siegtreffer mit einem abgefälschten Schuss erzielte. „Wir haben uns voll reingehauen und verstehen endlich, dass wir über den Kampf punkten müssen. Deswegen haben uns auch die Rückschläge zum 0:1 und 3:3 nicht aus der Bahn geworfen“, sagte Kaps und fügte hinzu: „Das waren jetzt zwei wichtige Siege in den letzten drei Spielen. Wir geben weiter alles, was möglich ist und gucken dann mal, wo die Reise am Ende noch hingeht.“

Für seinen Coach waren es „drei Punkte für die Moral“. Brunner vergab Bestnoten an Kaps, Wölk und Torwart Denis Crone, der wieder für Julius Hoff (verletzte sich im Abschusstraining am Ellenbogen) zwischen die Pfosten rückte. GIE

LN

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