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19:12 14.02.2018
„Wir haben alles noch selbst in der Hand.“Guido Bock Trainer VfL Bad Schwartau II
Grömitz/Bad_Schwartau

Handball-Oberliga, Männer

Ostsee-Rückraumschütze im Anflug: Piet Möller traf gegen Hamburg-Nord sieben Mal und setzt nun auch beim MTV Herzhorn auf Sieg. Quelle: Foto: Garve/54°

MTV Herzhorn – HSG Ostsee N/G (Sa., 17.30 Uhr). Nach dem Kantersieg im Achtelfinale des Deutschen Amateur-Pokals in „Prenzlberg“ warf sich der Ostholsteiner Oberliga-Souverän am Dienstagabend in Grömitz mit einem 34:24 (19:14) gegen Hamburg-Nord auf die Herzhorn-Partie ein. Dabei setzte sich die HSG nach dem 4:4 (7.) erst auf 8:4 (14.) ab, um das Polster Zug um Zug auf 13:7 (20.) auszubauen. Unverkennbar waren jedoch Abwehrschwächen, wobei auch Jascha Fehlberg im Tor schon deutlich stärkere Spiele für Ostsee ablieferte.

Im zweiten Abschnitt beorderte Trainer Thomas Knorr dann Markus Noel ins Tor und brachte mit Sohn Juri, Torben Hinsch und Jan Ove Litzenroth zwei neue Kräfte. Die Fehlwurfquote blieb jedoch sehr hoch. Zwölf Minuten vor dem Abpfiff sah Tjark Müller nach einem rüden Foul dann auch noch „Rot“. Sei’s drum: Am Ende war es die individuelle Stärke der Gastgeber, die den 15. Saisonsieg unter Dach und Fach brachte. Spielerisch ist allerdings Luft nach oben.

In Glückstadt wird Ostsee die Fehlerquote am Samstag minimieren müssen. Schon beim 26:22 im Hinspiel hatte die Knorr-Sieben gegen das Westküsten-Team einige Probleme mit deren gradlinigem und schnökellosem Spiel. HSG- Neuzugang Lars Bastian saß gegen Hamburg-Nord noch hinter der Bank und konnte das Spiel seiner neuen Mannschaft begutachten. Beim MTV Herzhorn dürfte der Rechtsaußen seine ersten Einsatzzeiten bekommen. Knorr hat dort die Qual der Wahl, da der gesamte Kader einsatzfähig ist.

HSG Ostsee: Noel, Fehlberg - Möller 7/1, Reiter 6, Jarik 6/3, Müller 5, Mendle 4, Hinsch 3, Engelmann 2, J. Knorr 1, Kibat, Schumacher, Ambrosius, Litzenroth.

VfL Bad Schwartau II – FC St. Pauli (Sa., 20 Uhr). „Das wird ein richtiger Gradmesser für uns. Die Mannschaft weiß, worum’s geht“, sagt VfL-Trainer Guido Bock vor dem Heimspiel des Elften (und Viertletzen) gegen den Achten auch mit bangem Blick auf die 3. Liga. Denn dank der Gleitenden Skala könnten auch vier Oberliga-Teams absteigen müssen, und so ist Rang elf nicht wirklich sicher. Bei einem Sieg über die Kiez-Truppe wären beide Teams zwar punktgleich, doch im direkten Vergleich hat „Pauli“ noch das 31:20 aus der Hinrunde im Rücken. „Aber wir können im Gegensatz zum Hinspiel mit Haftmittel spielen“, sagt Bock, baut voll auf die Crew, die zuletzt in Ellerbek lange verdient führte und erst spät k.o. ging – und betont: „Wir haben alles noch selbst in der Hand und müssen versuchen, den Heimvorteil zu nutzen.“

rl

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