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Sport im Norden Oberliga-Quintett mit ambitionierten Saisonzielen
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20:10 31.07.2018
Lübeck

Eutin 08

Einen „Platz unter den ersten vier Mannschaften“ hat der Regionalliga-Absteiger als Saisonziel herausgegeben. Nach dem nur einjährigen Intermezzo in der vierten Liga wurde der Kader runderneuert und verjüngt (s. rechte Spalte). „Wir haben eine großartige Mannschaft“, glaubt Trainer Lars Callsen, der bevorzugt im 4-1-4-1-System spielen lassen will, „haben eine gute Mischung und Qualität und es macht viel Spaß.“ Der Kader scheint mit 27 Spielern auf den ersten Blick recht groß, aber: „Die Jungs ziehen gut mit. Und es wird immer mal jemand fehlen.“ Mäzen Arend Knoop glaubt, dass das neu formierte Team noch etwas Zeit braucht, um sich zu entwickeln. Vieles wird auch davon abhängen, wie ruhig es im Umfeld bleiben wird.

NTSV Strand 08

Nachdem der amtierende Meister auf eine Regionalliga-Meldung verzichtet hatte, sehen die meisten Trainer den Titelträger auch am Ende der neuen Saison wieder vorn. Die „Strandpiraten“ nehmen die Rolle des Gejagten an. So sagt NTSV-Teamchef Frank Salomon: „Wir wollen unseren Titel verteidigen, obwohl wir wissen, dass das schwieriger wird als in der vergangenen Spielzeit. Für alle Teams wird es ein besonderes Spiel gegen uns sein.“ Bei den sechs Neuzugängen hat Salomon viel Wert auf „eine gute Mischung“ aus erfahrenen und jüngeren Spielern – aus der Region – gelegt. Das Team wirkt nun homogener. „Wir erwarten uns dadurch eine weitere Spannung und zusätzliche Qualität im Team“, erklärt der 54-Jährige, der im Angriff weiter auf Marco Pajonk (Vertrag bis 30. Juni 2018) setzen kann.

Der wurde in den letzten beiden Jahren jeweils Torschützenkönig.

SV Eichede

Auch die Stormarner stehen nach Platz fünf in der Vorsaison vor einem personellen Umbruch – wieder einmal. Der neue, junge Trainer Christian Jürss soll die „Bravehearts“ laut Vereinsboss Olaf Gehrken innerhalb von zwei Jahren zu einem Regionalliga-Anwärter formen. Auch wenn es in der Vorbereitung drei Pleiten gab, ist der 31-jährige Coach optimistisch: „Vieles hat sich zuletzt in die richtige Richtung entwickelt. Die Jungs wissen, wie wir uns gegen den Ball verhalten und wie wir den Spielaufbau machen wollen“, sagt der aus der A-Jugend beförderte Jürss, der neun Spieler aus der U19 mitgebracht hat. „Die Mannschaft wächst zusammen. Wobei dieser Prozess noch nicht abgeschlossen ist.“ Ziel sei es, jedes Spiel taktisch zu bestimmen.

SV Todesfelde

Dem Vorjahressechsten wird zugetraut, eine ähnliche erfolgreiche Saison zu spielen. „Auf jeden Fall wollen wir uns für das Hallenmasters in Kiel qualifizieren“, sagt Vereinsboss Holger Böhm.

Cheftrainer Sven Tramm geht mit einem guten Gefühl in die Saison: „Sowohl die Etablierten als auch die Neuen machen ihre Sache sehr gut.“ Besonders von Henrik Sirmais, Neuzugang vom Regionalligisten VfB Lübeck, schwärmt er: „Simme ist menschlich und sportlich eine Bereicherung für uns.“ Rückkehrer Petzold biete eine weitere Alternative in der Defensive. Tramm weiter: „Wir haben vergangenes Jahr ein neues System eingeführt und haben es in der Vorbereitung weiter verfeinert. Unser Ziel ist es, auch in diesem Jahr unsere Gegner zu ärgern und zu Hause mehr Punkte einzufahren. Wir wollen die Platzierung der vergangenen Saison gerne bestätigen.“ Als Herausforderer Nummer eins für den Favoriten Strand 08 („Die Mannschaft ist gespickt mit Regionalligaspielern“) sieht er TSB Flensburg und hofft, „dass es an der Spitze dadurch spannend bleibt“.

VfB Lübeck II

Gespannt sein darf man auf das Abschneiden des Aufsteigers, der nach fünf Jahren in die höchste Spielklasse des SHFV zurückkehrt. Viele trauen der jungen Elf von Coach Serkan Rinal eine gute Rolle zu. Für SVE-Coach Jürss jedenfalls sind die Grün-Weißen „kein normaler Aufsteiger. Da sind richtig gute Jungs dabei. Ich sehe sie unter den ersten sechs Teams.“ An der Lohmühle hält man den Ball flach. „Wir wollen im guten, gesunden Mittelfeld laden“, gibt Sportvorstand Michael Hopp als Ziel aus. Das Hauptaugenmerk sei, sich in der Liga zu etablieren und die Talente ständig weiterzuentwickeln. „Wir haben eine junge Mannschaft, die ohne Frage unheimlich viel Potential hat, sich aber an den Herrenbereich gewöhnen muss.“ Abstellungen aus dem Regionalliga-Kader sollen laut Hopp punktuell („zwei bis drei Spieler pro Spieltag“) erfolgen.

GIE/mare

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