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Sport im Norden Oldesloes Frauen schöpfen Mut aus 1:2 in Leipzig
Sportbuzzer Sport im Norden Oldesloes Frauen schöpfen Mut aus 1:2 in Leipzig
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13:05 30.10.2012
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Stormarn

Die Partie war erst ein paar Momente abgepfiffen, als sich die Mannschaft um Spielführerin Vanessa Hamed und „Vize“ Svenja Fritz zum Kreis zusammenfand, noch einmal sichtbar den Schulterschluss vollzog und gegenseitig darin bestärkte, auf dem richtigen Weg zu sein. Zwar hatte es wieder nicht zum zweiten Saisonsieg gereicht, zwar steht die Mannschaft mit nur drei Punkten aus sieben Spielen am Tabellenende. Doch die Leistung in Leipzig hatte Mut gemacht.

Denn der FFC hielt – anders als im Pokalspiel – mit. Die mannschaftsinterne Aussprache unter der Woche, bei der laut Trainer Michael Clausen „Klartext geredet“ worden war, hatte ihre Wirkung nicht verfehlt. Nach einer ersten Chance für die Oldesloerinnen, bei der Kristina Kucharskis Drehschuss von Lok-Torfrau Sandra Schumann abgeblockt wurde, hatten die Leipzigerinnen zwar mehr Spielanteile. Doch der FFC hielt bis zur Halbzeit das 0:0 durch hohe Laufbereitschaft, großen Einsatzwillen und eine aufopferungsvolle Defensivarbeit, bei der sich keine Spielerin zu schade war, sich in die Schüsse des Gegners zu werfen. Was dennoch durchkam, parierte die gute Torhüterin Friederike Wiener.

Glück benötigten die Oldesloerinnen nur einmal, als Anne Heller einen von Svenja Fritz verursachten Foulelfmeter über das Tor drosch. Pech hatten sie, als Verena Homp eine Flanke von Carina Wolfgramm 14 Meter vor dem Tor nicht optimal traf. Dennoch ging der FFC in der 68. Minute in Führung, als Gieselers Pass geklärt schien, sie aber nachsetzte, so allein auf Schumann zustürmte und aus 15 Metern unter die Latte traf. Und wer weiß, wie das Spiel ausgegangen wäre, wenn wenig später Kristian Kucharski der Ball bei ihrem Vorstoß nicht von Lok-Torfrau Schumann im Eins-gegen-eins weggefischt worden wäre.

Dass Lokomotive letztlich doch noch unter Dampf kam und gewann, Anna Green per Freistoß ausglich (82.) und zwei Minuten vor dem Abpfiff Angelina Lübcke per Foulelfmeter das 2:1 erzielte (nachdem Christina Nauesse das Tackling von Svenja Fritz genutzt hatte, um zu Fall zu kommen), führte Clausen auf die fehlende „Abgebrühtheit“ seiner Mannschaft zurück.

Aber er gab sich zuversichtlich: „Wenn die Mannschaft so weitermacht, wird sie ihre Punkte holen.“ Vielleicht schon am kommenden Sonntag, wenn Holstein Kiel zum Landesderby nach Bad Oldesloe kommt.ing

FFC Oldesloe: Wiener – Wolfgramm, Hamed, Fritz, Nicoleit – Runge (66. Pajonk), Hegeler – Homp, Gieseler, Engel – Kucharski.

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