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Sport im Norden Ostsee-Männer setzen heute nach
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20:58 12.02.2018
Frust und Lust in Berlin: Während ein „Prenzlberger“ geschlagen vom Feld geht, feiern die Ostsee-Männer ihren Viertelfinaleinzug. Quelle: Foto: Leo Ludwigs
Grömitz

Handball-Oberliga, Männer HSG Ostsee N/G – SG Hamburg-Nord (heute, 20 Uhr). Mit dem 38:16 im Achtelfinale des Deutschen Amateur-Pokals bei der SG Rotation Prenzlauer Berg haben sich die Männer der HSG Ostsee aufs Duell mit dem Tabellensiebten eingeworfen. Nach dem 35:21 im Hinspiel sind die Ostholsteiner als Spitzenreiter auch heute in Grömitz favorisiert, obwohl die Hamburger zuletzt nur knapp mit 29:30 gegen Ostsee-Verfolger SG Wift verloren.

Da Benedict Philippi (Achillessehnenriss) für die Restsaison ausfällt, hat HSG-Teammanager Roland Dieckmann mit dem 31-jährigen Linkshänder Lars Bastian einen bundesligaerprobten Rechtsaußen reaktiviert. Der gebürtige Flensburger spielte von 1999 bis 2012 bei Flensburg-Handewitt, danach in Henstedt-Ulzburg (bis 2014) und beim HC Elbflorenz (bis 2017). Eigentlich hatte der Polizist aus Eutin seine Karriere bereits beendet, will Ostsee nun aber auf dem Weg zum Oberliga-Titel und Amateur-Pokalsieg bis zum Saisonende unterstützen. „Klappt alles, kann er schon gegen Hamburg mit auflaufen“, so Dieckmann.

Im Amateur-Pokal geht’s für die Ostholsteiner am 3. März im Viertelfinale in Grömitz gegen den VfL Fredenbeck II weiter. Der aktuelle Vierte der fünftklassigen Nordsee- Liga hatte sich mit 31:29 gegen die HSG Pinnau behauptet. Im Rückblick auf den Ostsee-Kantersieg in „Prenzlberg“ lobte Dieckmann: „Wir haben eine starke erste Hälfte gespielt und hatten in Markus Noel sowie Jascha Fehlberg zwei klasse Keeper. Und trotz einiger Unkonzentriertheiten in der zweiten Hälfte haben wie die Partie mit einigen Kabinettstückchen souverän zu Ende gespielt.“

TSV Ellerbek – VfL Bad Schwartau II 22:19 (9:12). „Wir hatten uns auf die aggressive TSV-Abwehr eingestellt, und die Mannschaft konnte das Ganze bis zur Pause sehr gut lösen“, kommentierte VfL-Trainer Guido Bock die ausgeglichene erste Hälfte mit klaren Vorteilen für seine Sieben. „Wir hatten das Spiel eigentlich lange im Griff“, sagte Bock, dessen Team bis zum 19:17 (54.) stets führte. Die letzten sechs Minuten gingen jedoch völlig daneben. „Wir haben uns Halbchancen genommen, die wir so nicht hätten nehmen dürfen. Dazu fehlte dann auch das nötige Glück, und vor allem sind wir am gegnerischen Torwart gescheitert“, erklärte Bock den Ellerbeker 5:0-Lauf in der Schlussphase. Fatalerweise konnten einige Schwartauer Leistungsträger ihr Potenzial nicht abrufen, und sieben Tore in der zweiten Hälfte waren am Ende zum Punkten einfach zu wenig.

VfL II: Escher, Haß - Barthel 7/2, Jung 3, Amoey, Schrader je 2, Nagorsen, Farschchi, Hirth, Meisner, Cordes je 1, Ott, Patalas.

rl

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