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Sport im Norden Ostsee ist „Weihnachtsmeister“
Sportbuzzer Sport im Norden Ostsee ist „Weihnachtsmeister“
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20:12 18.12.2017
Ringelpiez am Gogenkrog: Nach dem mühsam erkämpften 26:24 über die SG WIFT feiern die HSG-Männer die Hindrunden-Meisterschaft. Quelle: Foto: Garve/54°
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Neustadt/Schwartau

Oberliga, Männer

HSG Ostsee N/G – SG WIFT Neumünster 26:24 (10:11). Da sich zu den einkalkulierten Ausfällen von Benedict Philippi (Achillessehnenriss) und Juri Knorr (Außenbandriss im Sprunggelenk) unverhofft noch die Absage von Tim Schumacher (Schulterprobleme) gesellte, tat sich der Spitzenreiter vor 420 Fans auf dem Weg zum Sieg über den Zweiten (wir berichteten) lange schwer. Erst nachdem SG-Spielmacher Yannik Stock nach einem Kopftreffer aus Nahdistanz bei HSG-Abwehrchef Nico Kibat „Rot“ sah und vom Feld ging, kam Ostsee besser ins Spiel.

Nach dem 10:11-Pausenrückstand rüttelte Trainer Thomas Knorr seine HSG-Jungs in der Kabine wach. Und die übernahmen mit einem starken Jascha Fehlberg im Tor sowie mit Tjark Müller und Kim Colin Reiter im Angriff zusehends das Kommando. Aus dem 20:17 (48.) wurde ein 24:19 (55.), so dass auch die von den Neumünsteranern praktizierte offene Deckung in der Schlussphase den Ostsee-Erfolg noch gefährden, aber nicht mehr verhindern konnte.

Auch angesichts der Tatsache, dass sich Müller und Litzenroth mit Leistenproblemen durchbissen und seiner Sieben zum Weihnachtsfest zu einem Vorsprung von drei Punkten auf die SG WIFT (und fünf auf den THW Kiel II) verhalfen, befand Knorr: „Auch wenn vielleicht nicht alles perfekt war, können wir doch auf eine tolle Hinrunde zurückblicken und haben trotz der Verletztenmisere das erste Etappenziel erreicht.“ Nach der Weihnachtspause beginnt ab dem 3. Januar die Vorbereitung aufs Final Four im Landespokal, bei dem die Ostsee-Männer in der Grömitzer Ostholsteinhalle am 13./14. Januar Heimrecht haben. Im Halbfinale geht’s für die HSG gegen SH-Ligist HC Treia/Jübek, während Marne/Brunsbüttel und Mildstedt den zweiten Finalisten ermitteln.

HSG: Noel, Fehlberg - Reiter (8), Müller (5), Litzenroth (4), Jarik, Möller (je 3), Hinsch, Mendle, Engelmann (je 1), Kibat,, Kaiser, Ambrosius.

THW Kiel II – VfL Bad Schwartau II 24:25 (12:16). Nach ihrem vierten Saisonerfolg geht Schwartaus U23 als Elfter auf einem Nichtabstiegsplatz in die Weihnachtspause. „Wir haben Kiel mit einer starken Abwehrleistung den Zahn gezogen“, lobte Trainer Guido Bock sein VfL-Team nach dem Coup beim Tabellendritten. Dabei kam Yannik Barthel erst später dazu, da er noch arbeiten musste, und auf die verletzten Meisner und Nagorsen musste Bock ganz verzichten.

Bis dahin hatten Barthels Kollegen bereits einen guten Job gemacht. Jannes Brünger hatte für eine 10:7-Führung (16.) gesorgt und markierte später auch den 16:12- Pausenstand. „Unser Abwehrverband war sehr dynamisch, und am Mittelblock mit Patalas und Jung ging fast nichts vorbei“, meinte Bock und sah zudem einen guten Tim Escher im VfL-Tor.

Mitte der zweiten Hälfte drehte der THW zwar noch einmal auf und übernahm beim 19:18 (41.) die Führung. „Aber wir haben uns nicht nervös machen lassen. Die Mannschaft hat ihren Stiefel ’runtergespielt und wurde dafür am Ende belohnt“, sagte Bock und war erfreut über die Abgeklärtheit, die sein junges Team an den Tag legte. Janik Schrader als Verstärkung aus der A-Jugend erzielte zudem fünf „wichtige“ Tore. „Er hat uns einmal mehr wieder sehr geholfen“, war Bock heilfroh, ihn dabei gehabt zu haben. Denn in der Schlussphase wurde es noch einmal eng: Nach dem 23:23 (53.) waren es Felix Hirth mit seinem sechsten verwandelten Strafwurf und Jannes Farschchi, die den VfL wieder mit 25:23 nach vorn brachten. THW-Trainer Christian Sprenger nahm eine Auszeit, und danach fiel das 24:25 (60.). Nun nahm auch Bock noch eine Auszeit, und beim letzten VfL-Durchbruch wurde Tom Patalas gefoult. Doch den folgenden Siebenmeter konnte Felix Hirth nicht verwandeln, ehe der finale THW-Angriff in Bad Schwartaus Abwehr verpuffte.

VfL II: Escher - Hirth (7/6), Brünger (6), Schrader (5), Farschchi (4), Amoey (2), Patalas (1), Baumann, Barthel, Jung, Menne.

rl/oel

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