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Sport im Norden Piranhas trennen sich von zwei Verteidigern
Sportbuzzer Sport im Norden Piranhas trennen sich von zwei Verteidigern
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18:18 16.02.2016

Dicke Luft beim Rostocker Eishockey Club (REC). Der Oberligist trennte sich Sonntag noch vor dem 6:3 (1:1, 3:1, 2:1)- Heimsieg gegen Fass Berlin mit sofortiger Wirkung von den Verteidigern Mathias Kohl (27) und Michael Schöppl (24). Ausschlaggebend für die Maßnahme waren die schwachen Leistungen der vergangenen Wochen, insbesondere bei der desaströsen Niederlage gegen den Hamburger SV (4:14) am Freitag in der Elbmetropole. „Wir haben das Spiel in Hamburg beobachtet und waren entsetzt vom Auftreten unserer Mannschaft“, zeigte sich REC-Präsident Mike Specht erbost. Auch Fans machten in sozialen Netzwerken ihrem Ärger Luft. Facebook-Nutzer Frank Keil fehlten „bei einer derartigen Abschlachtung“ weitere Worte. REC-Anhänger Sven Weisshuhn forderte Konsequenzen und verlangte vom Vorstand „ein klares Statement“.

Die Diskussionen gingen am Klub-Präsidium nicht spurlos vorbei. Ohnehin wollten die Verantwortlichen zusammen mit Trainer Sergej Hatkevitch („Das war Arbeitsverweigerung“) ein Straftraining und eine Mannschaftssitzung am Sonnabend anberaumen. Wegen des Trubels rund um das Heimspiel des FC Hansa wurden die Spieler dann erst am Sonntagmorgen zur Extra-Einheit gerufen.

„Im Anschluss haben wir Gespräche mit den Spielern geführt und das Spiel gemeinsam analysiert“, erklärt Specht. „Dabei mussten wir feststellen, dass uns Mathias und Michael aufgrund ihrer sportlichen Einstellung nicht mehr weiterhelfen können“, meint der Unternehmer. Die Konsequenz: Beide Spieler mussten den Verein verlassen, unterschrieben noch Sonntag ihre Vertragsauflösungen. Dass es sich um eine Kurzschlusshandlung seitens des Führungsgremiums handeln könne, verneint das Piranhas-Oberhaupt. „Wir erwarten von jedem Spieler, dass er sich zu einhundert Prozent mit der Mannschaft und dem Verein identifiziert. Wenn uns mehr geholfen ist, dass Spieler nicht mehr da sind, muss eine Lösung wie in diesem Falle in Erwägung gezogen werden“, verdeutlicht der Klubchef.

Coach Sergej Hatkevitch (49) bleibt von Kritik an den Leistungen der Mannschaft und insbesondere der beiden entlassenen Spieler außen vor. Auch wenn der angestrebte Play-off-Platz verfehlt wurde.

„Der Trainer lebt Professionalität vor. Einstellungsprobleme sind sicher nicht auf ihn zurückzuführen“, sagt Specht. „Unser größtes Problem war und ist, dass wir mit einem kleinen Kader und vielen Verletzungen zu kämpfen hatten.“

LN

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