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Sport im Norden Polizeimeisterschaft: Ein Weltmeister auf dem „Buni“
Sportbuzzer Sport im Norden Polizeimeisterschaft: Ein Weltmeister auf dem „Buni“
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23:15 03.09.2013

Bei den Weltmeisterschaften in Moskau wohnte David Storl noch im mondänen Hotel am Park im Herzen der Hauptstadt. Für den dreitägigen Besuch in Lübeck muss sich der Weltmeister im Kugelstoßen ein wenig einschränken. Während der 34. Deutschen Polizeimeisterschaft in der Leichtathletik, die heute und morgen auf dem Buniamshof steigt, übernachtet der 23-Jährige zusammen mit 30 weiteren Leistungssportlern und ihrem Begleiter Jochen Maron (Leiter der Bundespolizeisportschule Kienbaum) in den eher spartanischen Unterkünften der Bundespolizeiakademie an der Ratzeburger Allee. Bereits gestern um 17 Uhr trafen die Stars in der Hansestadt ein.

„Das läuft ganz normal ab. Natürlich ist es ungewöhnlich, einen Weltmeister vor Ort zu haben. Für uns sind es aber ganz normale Kollegen“, sagt Friedrich-Wilhelm Britt, Pressesprecher der Bundespolizeiakademie Lübeck, und schließt eine Sonderbehandlung aus. Storl, der seit dem 1. September 2010 eine Ausbildung zum Polizeibeamten bei der Bundespolizei in Kienbaum macht, ist nicht der einzige Hochkaräter, der heute um 10 Uhr im Rathaus von der Stadtpräsidentin Gabriele Schopenhauer empfangen und um 12 Uhr auf dem „Buni“ begrüßt wird. Die WM-Teilnehmer Christoph Harting und Julia Fischer (beide Diskus), die Hürdenläuferin Cindy Roleder (Deutsche Vizemeisterin) und U23-Vize-Europameisterin im Kugelstoßen, Shanice Craft, werden nach der Begrüßung durch Bundespolizeiakademie-Präsident Bernd Brämer, einer kurzen Rede von David Storl und anschließendem Mittagessen den ersten Wettkampftag mit knapp 290 Athleten aufmischen. Beginn ist um 13 Uhr. „Wir sind glücklich und stolz, die besten Polizeisportler aus ganz Deutschland in Lübeck begrüßen und hier die Meisterschaft austragen zu dürfen“, freut sich der 55-jährige Britt.

Der morgige zweite Wettkampftag des ausrichtenden Deutschen Polizeisportkuratoriums (DPSK) beginnt um 11 Uhr. Und um 15.30 Uhr zeigt auch Storl seine Klasse im Ring. Allerdings startet der Silbermedaillen-Gewinner von Olympia in London außer Konkurrenz, „sonst ist das ja unfair“, erklärt Britt. Nicht nur für ihn ist der Besuch des Weltmeisters etwas ganz Besonderes. „David Storl hat man ja nicht alle Tage in Lübeck“, hofft er auf viele Zuschauer. Der Eintritt ist frei.

bz

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