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Sport im Norden Rätsel um „Raubmöwen“ gelöst?
Sportbuzzer Sport im Norden Rätsel um „Raubmöwen“ gelöst?
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20:14 12.06.2018
Lübeck

Der 58-Jährige, der sich seit drei Jahren um die Belange der TSV- Frauen kümmert, räumt angesichts der auch in seinem Umfeld kursierenden „Latrinenparolen“ zwar ein: „Wir sind aktuell noch auf der Suche nach Verstärkungen für einige Positionen.“ Aber er erklärt auch: „Das Gerüst unserer jungen Truppe um Hanna Patalas, Luisa Karau, Gina Hüttig und Jule Nieuwstraten steht für die Oberliga. In der vergangenen Woche waren – inklusive zweier Reha- Fälle – zwölf Leute beim Training.“

In der hiesigen Handballszene wurde seit Tagen darüber spekuliert, dass der TSV Travemünde nach dem Drittliga-Abstieg seiner „Raubmöwen“ mangels Personal keine Oberliga-Sieben an den Start schicken könne. Doch der TSV-Teammanager Christian Görs stellt auf LN-Nachfrage klar: „Wir haben unser Team fristgemäß gemeldet. Ich freue mich schon auf die neue Spielzeit.“

Dem kann Coach Thomas Kruse nur beipflichten und sagt: „Wir haben eine spielfähige Truppe, die für die Oberliga gemeldet wurde und für die wir noch nach Verstärkungen oder Ergänzungen suchen. Es hat sich nichts daran geändert, dass mein Trainerkollege Christian Neubauer und ich am 9. Juli mit den Mädels in die Saisonvorbereitung starten wollen.“

Mit Blick auf die neue Spielzeit sagt Teammanager Görs allerdings auch: „Nachdem der VfL Bad Schwartau bereits im Januar die vor sechs Jahren mündlich vereinbarte Kooperation aufgekündigt hat, wird es bei den Raubmöwen künftig keine Zweitspielerinnen aus der VfL-Jugend mehr geben.“ Zumal seinerzeit sogar lose über eine Frauen-Spielgemeinschaft beider Klubs gesprochen wurde, sei das sang- und klanglose Ende dieser anfangs beidseitig gewinnbringenden Zusammenarbeit für Görs „nicht nachvollziebar“.

Als Leistungskoordinator der weiblichen VfL-Nachwuchsteams (von Jugend A bis C) sieht Olaf Schimpf das Ganze naturgemäß anders und betont: „Eine Kooperation kann nur funktionieren, solange beide Partner gemeinsame Interessen und Ziele verfolgen und eine ähnliche Trainingsphilosophie haben. Aber Travemünde hat sich nach dem Weggang von Christoph Nisius nicht nur im taktischen Bereich immer weiter von der gemeinsamen Linie entfernt, sondern zuletzt auch auf spezielles Kraft- und Ausdauertraining verzichtet.“

Der 49-Jährige sagt nicht zuletzt mit Blick auf die gerade mit den VfL-Girls verpasste Bundesliga- Qualifikation auch: „Wir müssen uns künftig wieder mehr auf uns selbst fokussieren. Mit den Mädels der Jahrgänge 2001 bis 2003 wollen wir in der A-Jugend möglichst rasch wieder das absolute Top-Niveau erreichen, auf dem wir noch vor zwei, drei Jahren waren.“

oel

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