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Sport im Norden Ratzeburger Rainer Quek glänzt mit Kreisrekorden
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18:10 14.02.2018
Hamburg

Die Stormarnerin beherrschte die Konkurrenz über 60 Meter in 8,77 Sekunden und gewann den Hochsprung mit 1,36 m. Trotz einer noch nicht ganz abgeklungenen Erkältung übertraf die W45-erin ihre Vorjahrsleistung mit 4,53 m beim Weitsprung und brillierte über 200 m mit neuer Hallenbestzeit von 28,70 Sek. Eine silberne Dreingabe erfolgte mit der 4x200-m-Staffel (2:08,49) mit der international erfahrenen Katja Berend sowie Steffi Jarosch und Yu-Fang Chien. Startläuferin Berend zog zwar über 60 (8,59) und 200 m (28,18) alle Register, blieb dennoch nur knapp über den Vorjahrswerten. „Ohne gleichstarke Konkurrenz sind Bestleistungen nahezu unmöglich“, lautete die logische Erklärung. Doppelgold sicherte sich auch Klubkameradin Ulrike Gast im Hoch- (1,42) und Weitsprung (4,47) vor Nicola Moritz vom TSV Trittau (4,15). Moritz platzierte ihre Kugel bei guten 9,32 m als Zweite. Stefan Lück (M45) freute sich hier über goldene 11,30 m, und Teamgefährte Wincenty Przybyszewski (M70) steigerte sich bei seinem Sieglauf über die Hallenrunde auf 33,52 Sekunden. Für Doppelsilber sorgte Thomas Beier (M40), nachdem er den Hochsprung mit 1,56 m beendet hatte und 4,94 m in die Weitsprunggrube platzierte. In der M60 überquerte Peter Wierich (LG Reinbek/Ohe) die Latte bei 1,39 m und holte Silber.

Pech im Glück hatte Patrick Hagge (M35): Der Sprinter des LAC Lübeck vergoldete zwar seine neue 60-m-Bestzeit von 7,13 Sekunden vor Vereinskamerad Zbigniew Sikorski (7,54), musste aber einer schmerzhaften Zerrung nach dem Zieleinlauf auf die 200 m verzichten. Teamgefährte Klaus Lehmann (M40) indes freute sich über seinen Vizetitel über 800 m (2:22,33). Seinen Hamburger Widersacher Christian Nahrwold (11:45,61) hatte Adlerträger Mario Wendt über 3000 m mit 10:42,81 im Griff. Altmeisterin Erika Springmann (W75) ergänzte ihre Medaillensammlung um ein weiteres Gold-Trio. Die Grand-Dame der Leichtathletik gewann den Hochsprung mit 1,09 und siegte konkurrenzlos im Weitsprung (2,80) und mit der Kugel (8,56). Hans-Ludwig Senkpiel von der Lübecker TS überwand bei seinem goldigen Hochsprung stolze 1,25 m in der M80.

Hohe 1,35 m sollten es für den Ratekauer Eckhard Riggert in der M70 schon sein. In immer noch meisterlichem Straddle-Stil reichten 1,34 zum Sieg vor Rainer Quek vom Ratzeburger SV, der mit 1,31 ebenso einen lauenburgischen Kreisrekord aufstellte wie über 60 m (10,99). Hoch-Bronze ging mit 1,22 m an Klaus Hinrichsen vom TSV Bargteheide. Der M70-er durfte jedoch für seinen Sieg über 60 m in 10,16 wegen Nichterreichens des Meisterschaftsstandards keinen Titel in Anspruch nehmen.

Nach auskuriertem Muskelriss wollte der Bosauer Fokke Kramer sein Rennen über 3000 m ruhig gestalten. „Gut wäre eine Zeit unter 14 Minuten“, sagte der M80-er. Trotz verhaltenen Schrittes wurden es doch annehmbare 13:33,11. „Wenn alles gut geht, werde ich im Sommer einen Marathon ins Auge fassen“, sieht sein Plan für die Freiluftsaison aus. Nach Bronze über 60 m (7,86) konnte Michael Erfmann vom TSV Heiligenhafen (M40) seine 200-m-Zeit von 25,15 versilbern. Dreifachsilber sicherte sich Andreas Kern vom TSV Grömitz in der M60 im Hoch- (1,42) und Weitsprung (4,47) sowie über 200 m (29,05).

Sprinterin Antje Krüger vom SC Rönnau konnte ihren Vorjahrserfolg wiederholen, diesmal allerdings in der W40. Ihre Goldzeiten über 60 m (8,71) und 200 m (28,52) lagen aber ein wenig höher. Dr.

Mathias Kuhn (M45) hatte eifrig trainiert, trat erfolgreich über 400 m (59,72) an und legte über 200 m (26,82) silbern nach. Gleiches Edelmetall ging an Vereinskamerad Adao Norte da Silva (M50), der die 3000 m in 10:05,65 bewältigte. Zu schnell war Schleswigs Miguel Molero-Eichwein (9:08,00).

bo

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