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Sport im Norden Reinfeld genießt Herbstferien
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20:47 16.10.2017
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Reinfeld/Todesfelde/Stockelsdorf

Handball-Oberliga, Frauen

Detfred Dörling. Quelle: Foto: Nup

HG OKT II – Preußen Reinfeld 21:27 (8:12). „Hauptsache gewonnen“, kommentierte Coach Detfred Dörlings den vierten Sieg in Serie und fügte hinzu: „Hätten wir alle unsere Chancen in der ersten Hälfte genutzt, wäre die Partie schon zur Pause entschieden gewesen.“ Doch angesichts des schmeichelhaften 8:12 stellte die HG-Reserve ihre Abwehr nach Wiederbeginn auf direkte Manndeckung um und zog diese bis kurz vor Schluss durch.

„Das war schon eine Herausforderung, schließlich galt es nun, schneller zu agieren und konzentrierter zu spielen“, sagte Preußen-Betreuer Arno Möller. Extrem kampfstark erwies sich dabei Neuzugang Sabrina „Lütten“ Wiencke (28) als quirlige Kreisläuferin, die nach ihrem Kreuzbandriss Mitte April beim Wechsel von Buntekuh nach Reinfeld noch nicht fit war und erst jetzt einen gültigen Spielerpass hatte. In der Abwehr überzeugten zudem Kerstin Albrecht und Laura Beth als Mittelblock sowie Annika Rahf als starke Keeperin. Mit nun 8:4 Zählern geht Neuling Reinfeld auf dem sechsten Tabellenplatz als bestes Team aus der LN-Region in die zweiwöchige Herbstpause. Danach will Dörling „bis Weihnachten so viele weitere Punkte wie möglich einheimsen.“

Pr. Reinfeld: Rahf - L. Beth (6/2), R. Tonding (5/1), Zube (5), Rostek (3/2), Albrecht, Wiencke (je 3), S. Frank (2), Enke, S. Tonding, Heins, Eissing, Mirau, Lörch.

FC St. Pauli – SG Todesfelde/Leezen 26:20 (15:10). Für SG-Trainer Heiko Grell gab es mehrere Gründe für die dritte Niederlage: „Das Pokalspiel am Donnerstag (40:37 n.V. gegen Jörl/Viöl, Anm. d. Red) hat zuviel Kraft gekostet. Dazu kam das Haftmittelverbot. Insgesamt haben wir kein gutes Spiel gemacht.“ Nach zwölf Minuten lag die SG 1:8 hinten, ehe sie auf Touren kam. Beim 14:17 (37.) keimte noch einmal Hoffnung auf, doch „Pauli“ ließ nichts anbrennen, zog erneut davon. Drei Minuten vor Spielende kugelte sich Laura Riehl einen Finger aus, der im Krankenhaus eingerenkt werden musste. Danach wurde das 20:26 beim Teamabend auf der Reeperbahn „verarbeitet“ . . .

To/Lee: Heller, Godowski - Rohlfs (7/4), Riehl (4), Knutzen (3), Grell, Hübner (je 2), Haraszti, Wulf (je 1), Knauft, Pohlmann, Hani.

MTV Herzhorn – ATSV Stockelsdorf 25:24 (13:16). Einen 2:4-Rückstand verwandelte der ATSV in eine 11:6-Führung (15.) und blieb danach am Drücker. Erst nach dem 22:17 (44.) schmolz der Vorsprung. Auch das 24:22 (56.) durch Nike Denker reichte nicht zum Punkten, da der MTV per Strafwurf durch Yana Hesse 56 Sekunden vor Ultimo zum Endstand kam. „Kämpferisch war alles in Ordnung. Da wir jedoch nur elf Spielerinnen zur Verfügung hatten, fehlte am Ende die Kraft, um Herzhorns Schlussoffensive noch etwas entgegensetzen zu können“, war ATSV-Co-Trainer Falk Richter nach dem Schlusspfiff nur bedingt unzufrieden.

ATSV: Reimann, Reese - Pünner (6/6), Schröder, Denker (je 5), John (4), Hirt (3), Kahns (1), Meißner, Schreiber, Kindler.

ep/rl

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