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Sport im Norden Remis im schwachen Derby, Siebenbäumens Serie gerissen
Sportbuzzer Sport im Norden Remis im schwachen Derby, Siebenbäumens Serie gerissen
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20:15 04.11.2013
Schaltete am schnellsten und traf in einem schwachen Derby zum Endstand: Breitenfeldes Flügelflitzer Agonis Krasniqi. Quelle: Staffen
Mölln

Breitenfelder SV — Möllner SV 1:1 (1:1). Beide Teams ließen jeglichen Kampf und Einsatz vermissen, der tiefe und schlecht bespielbare Uhlenbusch tat sein Übriges. „Da lagen die Spieler ohne jegliche Berührung ständig am Boden oder rutschten aus, mit Fußball hatte das wenig zu tun“, sagte MSV-Trainer „Bomber“ Glas. BSV-Teamleiter „Olli“ Oden, war gleicher Meinung: „Mit einem Derby hatte das nichts zu tun. Kein Tempo, kein Spielwitz von beiden Teams. Und über den Platz brauchen wir gar nicht erst reden.“ Nachdem Marvin Oden (5.) nur den Pfosten traf, ging die MSV per Lehrbuch-Konter in Front. Nach einer BSV-Ecke fing Timo Dankert den Ball ab und setzte Veysi Kurt (14.) geschickt in Szene. Der Möllner spielte zwei Gegenspieler aus und ließ Lucas Oden keine Chance.

Nur neun Minuten später glichen die Hausherren aus. Nach einer Flanke von Eugen Wolowik herrschte im MSV-Strafraum ein wildes Durcheinander, bei dem Agonis Krasniqi den Überblick behielt und den Ball zum Ausgleich reinstocherte. Der zweite Durchgang war keine Zeile mehr wert. „Er war noch schlechter als die ersten 45 Minuten“, so Oden ehrlich.

GW Siebenbäumen — VfL Oldesloe 0:2 (0:1). Mit der verdienten ersten Heimniederlage riss für die Grün-Weißen die Serie von elf ungeschlagenen Spielen in Serie. Die erste nennenswerte Torchance brachte gleich den ersten Treffer. Nach einem Stellungsfehler wurde die komplette Abwehr der Gastgeber ausgehebelt, Nikita Bojarinow (38.) war der Nutznießer. Auch nach dem Wechsel enttäuschten die Hausherren auf ganzer Linie. Die Voigt-Elf produzierte viele Abspielfehler, auch der Zug zum Tor fehlte fast komplett. Einzig Ommeed Sindi sorgte für Gefahr, doch Keeper Florian Höfel verhinderte den Ausgleich. Oldesloe blieb in der Abwehr vorsichtig und ließen sich nicht aus der Reserve locken. Mit Erfolg, nach einem schnellen Konter schloss Lukas Schacht (77.) zum Endstand ab. „Eine verdiente Niederlage, die aber kein Beinbruch ist. Wir fanden zu keiner Zeit in die Partie“, analysierte der Sportliche Leiter Marco Kalcher.

Büchen-Siebeneichener SV — RW Moisling 1:1 (0:0). Die Hausherren hatten sich viel vorgenommen, doch schon nach drei Minuten gab es die eiskalte Dusche. Nach einem langen Ball von Sven Bischkopf wurde Christian Repky im Strafraum zu Fall gebracht. Ahmet Erenkaya verwandelte den Elfmeter zur Führung. Es sollte bis zur Pause die einzige interessante Szene bleiben, es entwickelte sich zusehends eine schwache Begegnung. Nach der Pause investierte der BSSV mehr und erarbeitete sich den verdienten Ausgleich. Phillip Tastekin (55.) traf nach einem Torwartfehler zum Ausgleich.

Doch RWM- Schlussmann Waranyoo Ketbanjong wurde am Ende zum Matchwinner. Zunächst parierte er einen schwach geschossenen Strafstoß von Kay Wieckhorst (65.), nachdem Thore Kuchlenz zu Fall gebracht wurde. Dann rettete er gegen Steven Gleu in höchster Not.

TuS Lübeck — Eintracht Groß Grönau 1:4 (0:2). Grönau stand in der Defensive sicher, spielerische Elemente ließ der katastrophale Rasenplatz nicht zu. „Das ist ein Kartoffelacker, zum Glück hat sich niemand verletzt. Ein Kurzpassspiel ist hier unmöglich“, beschrieb Grönaus Co-Trainer Jan-Sebastian Berr die Platzverhältnisse. Die Gäste besaßen ein klares Chancenplus, TuS fabrizierte viele Fehler. „Bei uns hatte niemand Normalform, so gewinnt man keine Spiele“, sprach TuS-Kapitän Martin Rehberg Klartext. Ein Kontertor von Nico Rackwitz (27.) eröffnete den blau-gelben Torreigen. Florian Hahn erhöhte nur drei Minuten später per Abstauber, nachdem Dennis Moldenhauer zunächst an Torben Törper scheiterte. 60 Sekunden nach dem Wiederanpfiff war die Partie entschieden.

Nach dem Anstoß für TuS erkämpfte sich Kevin Dziarlowski das Leder, passte erfolgreich auf Rackwitz (46.), der zum 0:3 einschob. Moldenhauer (59.), der noch Pech mit einem Pfostenschuss hatte, machte alles klar. Marcel Skordos (82.) betrieb Ergebniskosmetik.

rmü

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