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Sport im Norden Riggert und Madsen erneut in Titellaune
Sportbuzzer Sport im Norden Riggert und Madsen erneut in Titellaune
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20:14 28.06.2016

Ostholsteins Leichtathletik-Routiniers eilten am vergangenen Wochenende erneut im Doppelpack zu nächsten Titeln. Wie auch bei den Landesmeisterschaften, so schmückten sich Hochspringer Eckhard Riggert (TSV Ratekau) und Kugelstoßer Manfred Madsen (TSV Lensahn) jetzt bei den Norddeutschen Senioren- Meisterschaften in der niedersächsischen Kleinstadt Schöningen in der Altersklasse M70 jeweils mit der Goldmedaille.

Straddle-Jumper Riggert stieg bei 1,26 m in den Wettkampf ein, als die Konkurrenz bereits ausgeschieden war. „Da fehlt dann ein wenig die Motivation, wenn man allein im Wettkampf ist“, bilanzierte er und meisterte fast alle Höhen bis 1,38 m im ersten Versuch. Erst bei 1,41 m war Endstation. „Ich bin immer etwas unzufrieden, wenn es nicht über 1,40 m geht, aber über den Sieg freue ich mich natürlich“, so Riggert, der nun auch bei den Deutschen Seniorenmeisterschaffen in Leinefelde-Worbis (8. bis 10. Juli) um Medaillen mitspringen will und dort sicher auf stärkere Gegner treffen wird.

Manfred Madsen entschloss sich erst kurzfristig für einen NDM- Start, da er im Vorfeld leicht verletzt war. „Aber es ging, ich konnte stoßen und war über meine Leistung selbst überrascht“, so der TSV-Kugelstoßer, der mit 10,93 m in den Wettkampf einstieg. „Dann lief’s mit drei Stößen über elf Meter immer besser“, so Madsen, der sich bis auf 11,96 m steigerte. „In den letzten Versuch habe ich alles reingelegt und wollte unbedingt zwölf Meter stoßen“, war Madsen für seinen finalen Versuch hoch motiviert – aber es klappte nicht ganz, denn die Kugel landete bei 11,98 m.

Drei Routiniers vertraten indes den LBV Phönix auf Nord-Ebene. Über 800 m sicherte sich Reinhard Bucholtz den Titel in der Altersklasse M45 in 2:10,29 Min., ohne dabei ans Limit gehen zu müssen: Er hatte im Ziel rund zwei Sekunden Vorsprung. Silber gab es über die gleiche Strecke für seinen „LBV-Mitläufer“ Klaus Lehmann (M40), der in 2:22,24 Min. ins Ziel lief. W50-Sprinterin Gabriele Kunz musste dagegen schon härter kämpfen, denn über 100 und 200 m traf sie – wie schon vor Wochenfrist bei den Landemeisterschaften in Flensburg – auf die starke Greifswalderin Anke Stutz.

In Flensburg hatte Kunz den Titel über 100 m ersprintet, doch diesmal hatte sie das Nachsehen und holte „nur“ Silber. Dabei steigerte sie sich auf 14,78 Sek. und bestätigte den Aufwärtstrend auch in zwei weiteren Disziplinen: In 30,40 Sek. wurde sie ebenfalls Zweite über 200 m und holte zudem in 72,55 Sek. Bronze über 400 m.

ma

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