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Rönnau/Daldorf verliert wichtige Punkte

Klein roennau Rönnau/Daldorf verliert wichtige Punkte

In einer torreichen Partie unterliegen die SG-Kickerinnen gegen den Kieler MTV.

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Carina Wilken (l.) müht sich mit dem SV Westerrade vergebens gegen den Spitzenreiter Siems. Am Ende gibt‘s eine 0:8-Klatsche.

Quelle: Boyens

SH-Liga, Frauen

Kieler MTV — SG Rönnau/Daldorf 6:3 (4:2). Gegen die direkte Konkurrenz im Kampf um den Klassenerhalt mussten die Gäste eine Niederlage hinnehmen. „Ich bin sehr enttäuscht, das habe ich mir anders vorgestellt“, schimpfte SG-Trainer Thomas Hahne.

Vor allem ärgerte sich der Coach über die schlechte Abwehrarbeit seiner Schützlinge. „Wir haben in der Defensive viel zu viel Fehler gemacht“, erklärte Hahne. Gleich in der dritten Minute brachte Liske Brakel Kiel in Führung. Zwar glich in einer spielerisch ausgeglichenen Partie Melina Kossak zum 1:1 aus. „Sobald wir aber wieder herankamen, hat Kiel gleich das nächste Tor gemacht“, sagte der Trainer. Im Gegenzug war es Johanna Schmidt (13.), die die Gastgeberinnen erneut in Front brachte. Finja Ewering erhöhte (18.). Nachdem Marleen Stahmer (23.) für die SG auf 2:3 verkürzen konnte, stellte der MTV durch erneut Schmidt den alten Abstand wieder her. In Hälfte zwei erhöhte Dorit Evers (53.) auf 5:2, ehe durch den Anschlusstreffer von Vanessa Blunk (60.) kurz Hoffnung keimte. Doch Kiels Nicole Kohnen (88.) machte alles klar. „Wir haben einfach einen miserbalen Tag erwischt“, bilanzierte Hahne.

Am kommenden Sonntag (14 Uhr) erwartet die SG den TSV Klausdorf. „Wenn wir ein Unentschieden schaffen, wäre ich hochzufrieden“, sieht sich Hahne als Außenseiter.

Verbandsliga Süd

SV Westerrade — TSV Siems 0:8 (0:3). Bittere Klatsche für die Gastgeberinnen gegen den Spitzenreiter. Die Treffer erzielten Sarah Sebastiao Inacio (32. Minute), die Dreifachtorschützin Anna Kupferschmidt (28., 47., 63.), Sarah Kähler (45., 49.) und Martha Thomaschewski (53., 80.).

Mit vier Punkten aus sieben Spielen muss der Vorletzte um den Klassenerhalt zittern. Nur die SG Schmalfeld/Weddelbrook steht mit null Zählern schlechter da als die Westerraderinnen, die in der Saison 2011/2012 in die Verbandsliga aufgestiegen sind.

bz

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