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Sport im Norden Rote Laterne leuchtet jetzt bei Tills Löwen
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18:10 22.03.2016
Mölln

Handball-SH-Liga, Männer

TSV Alt-Duvenstedt — HSG Tills Löwen 26:23 (12:9). Den Lauenburgern droht nach der Niederlage im Kellerduell als Tabellenschlusslicht der Abstieg in die Landesliga.

„Die Halle war dank der mitgereisten Fans akustisch in unserer Hand. Doch trotz dieser Unterstützung gelang zunächst nichts“, sah Teammanager Axel Hirth, erst nach zehn Minuten und einem 0:6-Rückstand das erste Tor. Danach steigerte sich Torhüter Christopher Lautwein zu einer Superform und riss die ganze Mannschaft mit. Nach dem Seitenwechsel konnten die Löwen beim 17:17 erstmals ausgleichen. Es folgten jedoch ein überhasteter Abschluss und zwei unnötige Zeitstrafen, die der Gastgeber zur 24:20-Führung (56.) ausnützte. „Der Frust war natürlich groß und mit voller Besetzung wäre mehr möglich gewesen, zumal auch die Gastgeber nicht vollzählig antreten konnten. So war es ein Spiel auf schwachem Niveau, was in erster Linie von Kampf geprägt war“, musste Hirth eingestehen.

Es geht nach den Ferien gegen Stockelsdorf und in Marne weiter — noch haben die Löwen sich nicht aufgegeben. Tore: Hirth (7/3), Prösch (6), Kasza, Uhlitzsch (je 4), Reiss, Buchfeld (je 1).

SH-Liga, Frauen

Lauenburger SV — VfL Bad Schwartau 31:26 (18:13). Von Anfang an war dem Tabellenzweiten anzusehen, dass man das Topspiel gewinnen wollten. Trainer Carsten Mahnecke war am Ende mehr als zufrieden: „Wir waren die klar bessere Mannschaft.“ Die Abwehr stand sicher, war sehr beweglich, der Angriff spielte variabel, war sehr konzentriert. „Wir haben viel Druck machen können, hatten wenig Fehlversuche und kaum technische Fehler. Auf alles, was Schwartau ins Spiel brachte, hatten wir eine Antwort“, sah Mahnecke sein Team immer weiter davonziehen. Den Acht-Tore-Rückstand aus dem Hinspiel hatten sie beim 31:23 (53.) egalisiert und wären aufgrund der mehr erzielten Tore am Spitzenreiter vorbeigezogen, doch der verwandelte noch drei Siebenmeter. „Es tut mir leid für die Mädchen, die durch die Entscheidungen der Unparteiischen um den Lohn gebracht wurden“, kritisierte Mahnecke. Tore: Mehrkens (9/4), Demir (8), Wulf (6), Stapelfeldt (5), Lemmermann (2), Manthey (1).

Landesliga, Frauen

HSG Tills Löwen — GHG Hahnheide 40:21 (22:13). Mit einem in der Höhe nicht erwarteten Erfolg haben die Löwinnen das Topspiel gegen den Tabellendritten für sich entscheiden können. Mit einer glänzend aufgelegten Lina Pooch im Tor konnte sich der Zweite kontinuierlich absetzen. Lediglich die Torausbeute war erneut ausbaufähig, wobei Tini Müller im GHG-Gehäuse einen Sahnetag erwischte und Pia Uhlenbrook mit 14 Treffern kaum zu stoppen war. Trotzdem kamen die Löwinnen durch Treffer von Riehl (12/2), H. Gahl (8), Herrmann (5), Lehmann (4) Fleisch, R. Gahl (je 3), Roßdeutscher, Haßler (je 2), Blohm (1) am Ende zu einem verdienten Sieg.

ATSV bleibt fraglich

Eine wichtige Frage aus dem Handball-Lager des ATSV Stockelsdorf beschäftigt SH-Ligist HSG Tills Löwen zurzeit besonders: Doch noch immer steht das Schicksal der ATSV-Männer nicht fest. Nach Ostern entscheidet sich, ob Trainer Fabian Jäger mit dem Gros seiner „ATSV-Zweiten“ und dem verbleibenden Rest der jetzigen „Ersten“ kommende Saison in der SH-Liga antritt. Wenn nicht, wäre Stockelsdorf I erster Absteiger.

Von rl

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