Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Sport im Norden Rückschlag auf ganzer Linie
Sportbuzzer Sport im Norden Rückschlag auf ganzer Linie
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:12 24.01.2017

Handball-Oberliga, Frauen

ATSV Stockelsdorf – SG Wilhelmsburg 13:20 (7:7). Erst nach sieben Minuten erzielte Susen Langanke den ersten ATSV-Treffer zum 1:2-Anschluss, weitere sieben Minuten später erzielte Nina Mitschker den 2:2-Ausgleich. Das Spiel bot handballerische Magerkost, wobei „Stodo“ bis zum 7:6 (26.) vorn lag. Ihren achten Treffer warfen die Gastgeberinnen jedoch erst in der 44. Minute, und bis dahin hatte die SG bereits 13 Treffer auf ihrem Konto. „Die ganz schwachen Angriffsbemühung waren unter aller Kanone. Hatten wir zu Beginn der zweiten Hälfte noch Hoffnungen, haben wir zum Ende hin gegen die gut eingestellte SG-Deckung nichts mehr auf die Reihe bekommen“, umschrieb Trainer Matthias Steinhoff seinen wirkungslosen Rückraum und bemängelte: „Es fehlte insgesamt der Zugriff. Da muss man alle einbeziehen. Wir haben nie an die gute Leistung des letzten Spiels anknüpfen können und müssen diese Partie schnell abhaken.“ Zum Glück kann Steinhoff nun das spielfreie Wochenende dazu nutzen, seine Sieben zum Rückrundenstart auf das Nachbarschaftsderby in Bad Schwartau vorzubereiten.

ATSV Stockelsdorf: Reimann, Kranich - Stapelfeldt (7/6), Mitschker (2), John, Lang, Schröder, Langanke (je 1), Gravile, Treichel, Pünner, Kahns, Hirt.

MTV Herzhorn – VfL Bad Schwartau 22:18 (10:11). Das waren zum Abschluss der Hinrunde zwei verschenkte Punkte aus VfL-Sicht, denn diese Partie gehörte zu den besseren der ersten Saisonhälfte. Die Schwartauerinnen starteten mit einer 4:0-Führung, und auch wenn Herzhorn danach besser ins Spiel fand, hielt der Vorsprung bis zur Pause. Bis zum 14:13 (35.) blieb der VfL in Führung. Als sich Herzhorn dann mit drei Treffern in Folge ein 16:14 erarbeitete, steckte der VfL noch längst nicht auf. Sina Schlör brachte Schwartau beim 18:17 (45.) wieder in Führung. Sie war es jedoch auch, die nach dem 18:19-Rückstand einen Siebenmeter (52.) nicht verwandeln konnte. Die letzte Viertelstunde lief völlig am Aufsteiger vorbei. Trotz guter Möglichkeiten wurde kein Treffer mehr erzielt, und die Mannschaft brachte sich damit selbst um die Früchte eines zumindest 45 Minuten lang guten Spiels, das für die Oberliga-Zukunft hoffen lässt.

VfL Bad Schwartau: Boelcke, Simone Reese, Staaß - Tank (5), Schlör (5/1), Kobbe (3), Nadolni (2/1), Geisteier, Carina Schröder, Patricia Reese (je 1), Genz, Röwe, Carolin Schröder.

Oberliga, Männer

SG Wift – VfL Bad Schwartau II 34:27 (17:9). Die VfL-Reserve war ohne große Erwartungen nach Neumünster gefahren. Trainer Thomas Steinkrauß hatte dort lediglich einen Torwart und acht Feldspieler zur Verfügung. „Wir haben 45 Minuten lang ein ordentliches Spiel abgeliefert, sind dabei allerdings mit unseren Chancen fahrlässig umgegangen“, befand Steinkrauß, der sein Team bis zum 9:8 (18.) in Führung liegen sah. „Bis dahin haben unsere Abwehrvarianten funktioniert, zur Pause hin haben wir jedoch den Kopf verloren“, kommentierte Steinkrauß den vorentscheidenden 9:0-Lauf der SG. Schwartau erzielte zwar das erste Tor nach der Pause, doch zwei laut Steinkrauß „dumme Zeitstrafen“ verhalfen den Gastgebern dazu, in Überzahl auf 24:11 (39.) zu enteilen. „Immerhin hat die Mannschaft Moral bewiesen und sich gegen die Höhe der Niederlage gestemmt“, räumte der VfL-Coach ein und merkte an: „Wer weiß, was gewesen wäre, hätten wir hier in kompletter Besetzung antreten können?“ So sah Steinkrauß am Ende nur Ergebniskosmetik, denn der klare Rückstand war nicht mehr aufzuholen.

VfL Bad Schwartau II: Haß - Schmidtke (8), Schröder (7), Steinfurth (5), Meisner (4), Ketzner (3), Gebhardt, Jung, Patalas. rl

LN

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Handball-SH-Liga, Männer ATSV Stockelsdorf – TuS Lübeck 24:23 (10:15). Gut 150 Zuschauer sahen in der Großsporthalle am Rensefelder Weg ein dramatisches Derby mit ...

24.01.2017

Lübecks U18-Athleten holen drei Titel auf Landesebene – Winona Hammann erkämpft Doppel-Gold.

24.01.2017

Brüsewitzer SV gewinnt Hallen-Kreisklasse B.

24.01.2017
Anzeige