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Sport im Norden Sachs segeln mit Traumserie zur WM in die Toskana
Sportbuzzer Sport im Norden Sachs segeln mit Traumserie zur WM in die Toskana
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02:21 02.07.2013
Von Jens Kürbis
Auf Erfolgskurs: Helge (li.) und Christian Sach segeln bei ihrem siebten Kieler-Woche-Start im F18 zum siebten Erfolg. Quelle: Foto: segel-bilder.de/Kieler Woche
Kiel

Als sie im elften Rennen als Erste über die Ziellinie rauschten, standen Helge und Christian Sach schon längst als Gesamtsieger in der Formula 18-Klasse fest. In den acht Jahren, in denen der F18-Kat zur Kieler Woche gesegelt wird, ist es ihr siebter Erfolg. Einzigartig und fast makellos. Denn im vorletzten Rennen entwischten ihnen die insgesamt drittplatzierten Sven Lindstädt/Maren Odefey (Norderstedt/Lübeck) und verdarben den Zarnekauern so die Traumserie von elf Siegen in elf Rennen. „Wir sind auch so sehr zufrieden. Denn wir sind in diesem Jahr in Kiel zum ersten Mal F18 gesegelt“, sagte Helge Sach. Vorschoter Christian verriet derweil das Erfolgsgeheimnis: „Wir hatten das Boot auf Sturm getrimmt und hatten dann Glück, dass die ganze Zeit Wind war.“

In jedem Fall war es für beide eine gelungene WM-Generalprobe. Denn direkt von Kiel geht es für die „Sach-Brothers“ jetzt ins italienische Grossetto, nördlich von Rom. Auf dem Tyrrhenischen Meer steigen ab Freitag die F18-Worlds mit gut 170 Booten. „Wenn es super läuft, ist ein Platz in den Top zehn möglich“, hofft Helge Sach. Ein strammer Plan: Von der Toskana geht es zurück in den Norden zur Travemünder Woche, wo beide die F16-WM segeln wollen.

Auf der Kieler Förde legten die Sachs von den Siegern der 17 internationalen Bootsklassen (neun deutsche Erfolge) die beste Serie hin. Doch für den Rekord sorgte Ausnahmesegler Wolfgang Hunger. Der 505er Steuermann aus Strande siegte zum 21. Mal auf der Förde. Zusammen mit seinem Münchner Vorschoter Julien Kleiner sorgte Hunger am Finaltag für Spannung: Das Duo kenterte in den stürmischen Winden der vorletzten Wettfahrt, konnte das Rennen nicht beenden, raste aber im letzten Durchgang als Dritte über die Ziellinie. Der Schlussspurt reichte zum sechsten Erfolg in Serie. „Es war extrem ruppig da draußen“, sagte Hunger.

Eine Wachablösung gab es dagegen bei den Hobie16. Stefan Wiese-Dohse/Susanne Gehrmann (Sütel) verteidigten mit zwei Tageserfolgen am letzten Tag souverän ihre Führung gegenüber Kat-Seriensieger Detlef Mohr (Reinfeld) mit Vorschoterin Karen Wichardt (Hohwacht).

jek

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