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Sport im Norden Scheibenschießen in Groß Grönau, Moisling atmet auf
Sportbuzzer Sport im Norden Scheibenschießen in Groß Grönau, Moisling atmet auf
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11:26 12.11.2013
Moislinger Siegertyp: Christian Repky erzielt das 2:0. Quelle: Maxwitat
Lübeck

Eintr. Groß Grönau — TSV Trittau 4:5 (2:3). Im munteren Scheibenschießen fuhr der TSV aufgrund der starken ersten Hälfte einen verdienten Dreier ein. Schwenn (10.) brachte die Eintracht zwar in Front, doch Detjens (20.), Anton (32.) und Stirl (33.) münzten die Gäste-Überlegenheit in Tore um. Grönau kam nur mit gütiger TSV-Mithilfe zum 2:3-Anschluss durch Hahn (45.).

„Auch wenn‘s am Ende sehr knapp war, haben wir die erste Halbzeit komplett verschlafen. Das hätte zur Pause schon ein Schützenfest werden müssen“, räumte Eintracht-Co-Trainer Jan-Sebastian Berr ein.

Nach dem 2:4 durch Lantz (59.) verkürzte Moldenhauer (67.) noch einmal, ehe Trittau den Sack durch Rösler (90.) zu machte, Moldenhauers 22. Saisontor zum 4:5 (90.+3) taugte nur noch zur Ergebniskosmetik.

RW Moisling — Sereetzer SV 2:0 (0:0). Mit dem zweiten Saisonsieg vor 80 Unverzagten verkürzte Moisling den Abstand zum rettenden Ufer auf zwei Punkte. Nach beiderseits extrem schwach geführter erster Hälfte schossen Barten (46.), Suew (54.) und Repky (55.) den Gästekeeper Pape warm, ehe Özdemir (61.) den eigenen Pfosten testete und „Joker“ Brodersen (62.) das umjubelte 1:0 markierte. Einen schönen Spielzug über Kuznik und Erenkaya vollstreckte Repky (71.) zum verdienten Endstand, während Boroch gegen SSV-Spielertrainer Tetzlaff (78.) die Null festhielt. „Ein dreckiger Arbeitssieg, wir haben den Anschluss nicht verloren“, freute sich RWM-Coach Robert Balazs, der seit Sonntag mit Björn Wedhorn einen alten Weggefährten als neuen Co-Trainer an seiner Seite weiß.

SSV-Gegenüber Ronny Tetzlaff räumte ein: „Rot-Weiß hat heute einfach mehr investiert.“

Möllner SV — TuS Lübeck 93 1:1 (1:1). Die MSV-Elf erkämpfte sich das dritte Remis in Serie, auch wenn die Lübecker den besseren Start hatten. Die Möllner taten sich anfangs schwer, gingen aber trotzdem in Front: Per Fernschuss schloss Stange (10.) einen Konter erfolgreich ab. Doch die TuS-Kicker fackelten nicht lange und bejubelten das 1:1 durch einen Heber von Warnemünde (26.). Nach dem Wechsel blieb „93“ präsent, war mit seinem Latein am MSV-Strafraum jedoch zu Ende. Mölln witterte seine Chance, als Kwiatkowski (75.) Gelb-Rot sah. „Aber wir konnten daraus leider keinen Profit schlagen, da wir nach vorn zu ungenau und zu hektisch agierten“, bedauerte MSV-Keeper Hering.

VfL Tremsbüttel — TSV Travemünde 3:0 (1:0). Das klare Ergebnis spiegelte den Spielverlauf nicht wider. Die vom Verletzungspech geplagten Gäste kickten lange Zeit auf Augenhöhe und standen hinten sicher, bis ein Kurth-Patzer dem VfL zum 1:0 durch Beyer (32.) verhalf. Danach vergaben Gronau und Pätsch große Chancen zum 1:1. Auch im zweiten Durchgang zeigten die TSV-Angreifer Nerven gegenüber VfL-Keeper Philipp. So verdienten sich die Stormarner am Ende den siebten Saisonsieg, da Wenig (77.) und Schneider (84.) ihre Möglichkeiten eiskalt nutzten. „Wir hätten uns heute für den geleisteten Aufwand belohnen können, das ärgert mich schon ein wenig. Doch die Niederlage ist kein Beinbruch", befand TSV-Trainer Sven Sercander hinterher.

rmü

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