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Sport im Norden Schütt und Akugue dominieren 4. Ostseecup Open
Sportbuzzer Sport im Norden Schütt und Akugue dominieren 4. Ostseecup Open
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20:10 30.07.2018
Leon Schütt ist wieder da: Der 24-jährige Ex-Jungprofi triumphiert in Timmendorfer Strand als Wildcard-Starter.
Timmendorfer Strand

Nach dem bewährten Motto „Ladies first“ ermittelten zunächst die Damen ihre beiden Finalteilnehmerinnen. Dabei zog die topgesetzte Gitte Möller (Club an der Alster) mit einem letztlich extrem souveränen 7:6, 6:0 gegen die 19 Jahre jüngere Berlinerin Alexandra Livadaru ins Endspiel ein, die laut Turnierleiter Wolfgang Schildknecht „im zweiten Satz mit ihrem Latein am Ende war“. Noch dominanter war die erst 14-jährige Noma Noha Akugue (Marienthaler THC), die ihr Vorschlussrundenduell mit 6:1, 6:1 gegen die Uhlenhorsterin Claudia Hoffmann-Timm gewann.

Tennis vom Feinsten sahen gut 200 Zuschauer beim Finaltag der 4. Ostseecup Open des NTSV Strand 08 auf vier Courts im Kurpark. Mit Leon Schütt (SV Blankenese) und Noma Noha Akugue (Marienthaler THC) trugen sich am Ende zwei „Neue“ in die Siegerlisten ein.

Auch im Endspiel ließ das an Nummer zwei gesetzte Top-Talent aus Glinde nichts anbrennen, servierte Routinier Möller mit 6:3, 6:4 ab und verhinderte somit den Ostseecup-Hattrick der 37-jährigen Jungsenioren-Weltmeisterin.

Schildknecht lobte: „Man konnte sehen, dass die junge Dame einfach fitter war und auch über die kräftigeren Grundschläge verfügt.“ Während Akugue als neue Timmendorfer Championesse mit 750 Euro belohnt wurde, erhielt Möller, die an gleicher Stelle bereits 2016 und 2017 triumphiert hatte, als Trost für die verpasste Cupverteidigung immerhin 350 Euro.

Bei den Herren feierte der Ex-Wahlstedter Leon Schütt (SV Blankenese) nach seinem Ausstieg aus der Jungprofi-Tour und gut einjähriger Turnierpause ein tolles Comeback – und das als Wildcard-Starter:

Im Halbfinale fegte der 24-Jährige den Vorjahresfinalisten Lucas Hellfritsch (TC RW Wahlstedt) mit einem doppelten 6:2 vom Platz, und im Finale setzte er sich auch gegen NTSV-Lokalmatador Niklas Guttau mit 6:4, 6:4 durch. Der 18-jährige Nord-Meister aus dem ostholsteinischen Grube hatte zuvor seinen Wahlstedter Dauerrivalen Pelle Boerma mit 6:2, 7:6 niedergerungen und dabei einen Satzball abwehren müssen. Schütt freute sich bei der Siegerehrung über 1100 Euro, während sich Guttau, Ostseecup-Sieger 2016, als „Vize“ 700 Euro verdiente.

In seinem positiven Turnierfazit betonte Schildknecht: „Wir haben uns über insgesamt 500 Zuschauer auf der Anlage und viele wirklich gute Spiele auf hohem Niveau an allen vier Turniertagen gefreut.“

Und in diesem Zusammenhang berichtete er mit einem Lächeln: „Ein Zuschauer hat mir sogar gesagt, dass er ja gar nicht zum Rothenbaum fahren müsse, um gutes Tennis sehen zu können. Zudem sei er hier in Timmendorf auch noch viel dichter dran am Geschehen.“

oel

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