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Sport im Norden Schwartauer „Vier-Punkte-Spiel“
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22:19 07.03.2018

Oberliga, Männer

Nächster Auftritt in der heimischen Jahnhalle: Niklas Jung soll auch gegen Preetz seinen Teil zum Sieg der VfL-Zweiten beitragen. Quelle: Foto: König/54°

VfL Bad Schwartau II – Preetzer TSV (Sa., 18 Uhr). Sechs Spieltage vor dem Saisonende wird die Abstiegsfrage akut. Während Aufsteiger Aumühle/Wohltorf nicht mehr zu retten sein dürfte, werden zwischen Schwartau II (12:28), Mönkeberg/Schönkirchen (11:29) und Preetzer TSV (6:32) die beiden übrigen Absteiger ermittelt. Weitere wird es nicht geben, weil über die gleitende Skala nichts zu befürchten ist: Aus der 3. Liga wird Hamburg-Barmbek absteigen, dafür der Oberliga-Meister (vermutlich die am Wochenende spielfreie HSG Ostsee) aufsteigen. Sollte die Lizenz des HSV Norderstedt als Absteiger an den HSV Hamburg II übergehen, droht der Oberliga eine Aufstockung auf 15 Teams.

Für den VfL ist das Spiel gegen die Preetzer also ein „Vier-Punkte-Spiel“ – und enorm wichtig, da die Gäste noch sieben Spiele auszutragen haben, davon vier in eigener Halle. „Durch einen Sieg können wir uns gegenüber Preetz einen entscheidenden Vorteil erarbeiten“, weiß VfL-Trainer Guido Bock, der damit rechnet, wieder auf Felix Hirth und Niklas Jung zurückgreifen zu können. „Wir brauchen in dieser Partie jeden Mann und jede nötige Unterstützung. Dazu müssen wir deutlich unsere Fehler reduzieren und dürfen uns nicht, wie bei der Hinspielniederlage, das Spiel des Gegners aufzwingen lassen“, erinnert Bock ungern an das 23:26 in Preetz. Die Mannschaft jedenfalls wisse um die Bedeutung der Begegnung und wolle beweisen, dass sie sich die Oberligareife erarbeitet hat.

Oberliga, Frauen

MTV Herzhorn – SV Preußen Reinfeld (Sa., 17 Uhr). Dem ersehnten Sieg nach fünf Niederlagen in Folge (39:29 gegen OKT II) wollen die Reinfelder Schützlinge von Detfred Dörling nach zwei spielfreien Wochenenden weitere folgen lassen, trotz einiger „Grippefälle“ in den vergangenen Trainingseinheiten am besten schon Samstag in Herzhorn. „Die spielen einen ähnlichen Stil wie wir, daher habe ich mir schon einige Taktiken überlegt", verrät der Preußen-Coach und fordert wieder „Tempo, spielerische Akzente setzen, starke Abwehr stellen“.

Bredstedter TSV – ATSV Stockelsdorf (So., 15 Uhr). Nach drei erfolgreichen Heimspielen in Folge stehen den Stockelsdorferinnen nun zwei schwere Auswärtspartien bevor. Zunächst in Nordfriesland, wo mit einem Erfolg das Ziel Klassenerhalt einen gewaltigen Schritt näher käme. Nach Minuspunkten trennen beide Teams nur zwei Punkte, im Hinspiel gab es beim 26:26 eine Punkteteilung, wobei Rückraumspielerin Lisa Füllgraf verletzt nur auf der Bank saß. Sie wird in Bredstedt dabei sein, doch mit Karen Wessoly (Urlaub), Nike Denker, Alicia Kahns und Siri Meisner (alle Prüfungsstress) werden Trainer Nico Schmidt wichtige Spielerinnen fehlen. „Ich hätte schon gern eine komplette Bank, doch das ist das Los von Amateurteams, da stehen andere Dinge einfach im Mittelpunkt.“

TSV Ellerbek – SG Todesfelde/Leezen (So., 16 Uhr). Im Hinspiel gab es eine 23:28-Klatsche für die SG. Mittlerweile sind beide Teams Tabellennachbarn, „To/Lee“ liegt zwei Punkte zurück. Um den Gegner von Platz fünf zu verdrängen, müsste das Team von Heiko Grell mit sechs Treffern Differenz gewinnen. Aber: Die angeschlagenen Kira Knauft, Anni Knutzen und Catherin Weh fehlen weiterhin, somit dürfte die A-Jugendliche Laura Salewski eine weitere Chance erhalten. „Wir wollen die Nachwuchsspielerinnen behutsam an den Seniorenbereich heranführen, werden dafür das eine oder andere Talent fördern“, so Grell. Das dafür nötige Training sei für viele aber zu viel an Aufwand.

rl/EP

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