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Sport im Norden Schwartaus Jungs überzeugen beim Spitzenspiel in Kiel
Sportbuzzer Sport im Norden Schwartaus Jungs überzeugen beim Spitzenspiel in Kiel
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23:15 09.11.2013
Kiel

Eine unglückliche Niederlage, ein Schiedsrichter-Gespann, das daran seinen Anteil hatte, und ein Nachspiel, das erstaunlich unterschiedliche Sichtweisen zu Tage treten ließ: Nach der 27:28 (13:14)-Niederlage beim Tabellenführer THW Kiel hatten die A-Jugend-Handballer des VfL Bad Schwartau allen Grund, sich als moralischer Sieger zu fühlen.

Lange Zeit konnte sich in einem wahren Bundesliga-Spitzenspiel kein Team entscheidend absetzen, woran Tjorven Hömberg im VfL-Tor großen Anteil hatte. Dreh- und Angelpunkt im Rückraum war Rune Hanisch (8), dazu setzten Tim Claasen (6/1)) und Christoph Schlichting (3) Akzente im Rückraum. Jonas Deelmann (3) organisierte das Abwehrzentrum. Zudem traf Jasper Bruhn zweimal.

Als der VfL sich durch den vierten Treffer von Danial Amoey schließlich auf 26:23 (55.) abgesetzt hatte, schien sich das Team für eine großartige Leistung zu belohnen. Dann jedoch traten die eigentlich Unparteiischen auf den Plan. Mit Zeitstrafen gegen Deelmann und Schlichting (56.) sowie eine Minute später gegen Amoey reduzierten sie den VfL um drei Spieler und sprachen dem THW einen äußerst fragwürdigen Siebenmeter zu.

VfL-Trainer Gerrit Claasen stellte kopfschüttelnd fest: „Dass Kiels Trainer Klaus-Dieter Petersen nachher meinte, es hätte noch viel mehr Zeitstrafen gegen uns geben müssen, unterstreicht lediglich, dass er von einer objektiven Sichtweise genauso weit entfernt war wie seine Mannschaft lange Zeit vom Sieg.“

Petersen schien mit seiner Einschätzung tatsächlich relativ allein in der Halle, zumal die Statistik zeigte: eine Zeitstrafe gegen den THW, aber sieben gegen den VfL; sechs Siebenmeter für den THW, nur einen für Schwartau. Selbst ein Mitglied des THW-Trainerstabs bemerkte: „Das war peinlich von den Männern in Schwarz — sorry! Der THW hätte heute bereits über einen Punkt glücklich sein dürfen.“

rl/ing

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