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Segeberger Fußballerinnen gehen in SH- und Verbandsliga leer aus

Roennau Segeberger Fußballerinnen gehen in SH- und Verbandsliga leer aus

Nichts zu holen für die SG Rönnau/Daldorf. SV Westerrade unterliegt Zarpen.

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Vergab die Großchance zur Westerrader Führung: Nele Springmann (M.) scheiterte an Zarpens Torfrau Vanessa Giese.

Quelle: Rüdiger Boyens

Fußball-SH-Liga

MTSV Olympia Neumünster — SG Rönnau/Daldorf 6:0 (3:0). Mit der siebten Niederlage aus dem neunten Spiel kehrte die SG aus Neumünster zurück und rutschte auf den neunten Tabellenplatz ab. „Bei Neumünster gingen drei von vier Schüssen in der ersten Halbzeit ins Tor“, klagte SG-Trainer Thomas Hahne über Nachlässigkeiten in der Defensive. So legten Lefke Kagelmacher (3.), Annalena Schümann (24.) und Laura Sophie Bahr (45.) eine 3:0-Führung vor. Auch nach dem Wechsel präsentierten sich die Gastgeberinnen bei fast ausgeglichenen Spielanteilen vor dem Tor abgebrühter und machten durch Kagelmacher (54.) sowie Alica Manon Busskampf (80., 87.) das halbe Dutzend voll. Die SG steht nach fünf Niederlagen in Folge im Heimspiel am Sonntag um 14 Uhr gegen den Tabellenvorletzten Rot- Schwarz Kiel mächtig unter Druck. „Wenn man die Klasse halten will, muss man gewinnen. Ein Remis wäre zu wenig“, sagt Hahne.

Fußball-Verbandsliga

SV Westerrade — TSV Zarpen 0:3 (0:0). Die Gäste machten von Beginn an Druck, jedoch blieben die zahlreichen Angriffe ohne Erfolg, was auch der gut aufgelegten Keeperin Frederike Nitsch zu verdanken war — die Nummer eins des SVW konnte sich immer wieder mit starken Paraden auszeichnen. Die besten Chancen der Gastgeberinnen hatte Nele Springmann (9.), die nach einem Konter frei zum Schuss kam, der jedoch knapp am Tor vorbei flog. Die zweite Großchance hatte die Stürmerin kurz vor der Pause, als sie an Zarpens Torhüterin Vanessa Giese scheiterte.

Westerrades Trainerin Monique Marlene Hartz kommentierte: „Eine leichte Überlegenheit der Gäste ist erkennbar, ansonsten spielen wir auf Augenhöhe. Wer das erste Tor macht, gewinnt heute.“

Das sollte sich bewahrheiten: Stefanie Storm (60.) schob zur Zarpener Führung ein, vier Minuten später erhöhte Tatjana Franz. Nach zwei Latten- beziehungsweise Pfostentreffern (70., 75.) des TSV machte Florine Schlieker (89.) alles klar. Hartz lobte neben Nitsch, dass sich ihr Team zu keinem Zeitpunkt aufgegeben habe. Neues Spiel, neues Glück: Am Sonntag (14 Uhr) gilt‘s beim VfL Struvenhütten.

sta/bo

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