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Sport im Norden Sieg und Schlappe zum kuriosen Ausklang
Sportbuzzer Sport im Norden Sieg und Schlappe zum kuriosen Ausklang
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20:13 05.04.2016

Stimmungsvoller Saisonausstand in der Volleyball-Regionalliga für die beiden Teams der Lübecker Turnerschaft: Die Männer gewannen unverhofft glatt mit 3:0 (28:26, 27:25, 25:21) in Rissen, die Frauen mussten beim Meister in Warnemünde ein 1:3 (20:25, 26:24, 22:25, 22:25) quittieren.

Für die LT-Männer ging‘s in Rissen um Klassenerhalt oder Abstieg. Dennoch standen den „Turnern“ am Morgen zunächst nur fünf Spieler zur Verfügung, eine Spielabsage und ein Strafgeld von 600 Euro drohten. Nach hektischen Telefonaten konnten die Nachwuchsspieler Moritz Dannehl und Finn Degner sowie der Trainer der 2. Herren, Marco Schlicht, zur Mitfahrt „überredet“ werden.

Im Kellerderby selbst waren den „Turnern“ dann zwar die Abstimmungsschwierigkeiten deutlich anzumerken. Doch da auch Rissen aufgrund der großen Bedeutung des Spiels nervös und verkrampft agierte, nutzten die Gäste den sechsten Satzball zur 1:0-Führung.

Auch in den Folgesätzen ging es immer eng zu, doch in den entscheidenden Phasen waren die Lübecker stets hellwach, machten die „Big Points“ und gewannen die Partie überraschend glatt mit 3:0.

Damit haben die LT-Herren zwar sportlich den Klassenerhalt geschafft. Aber dennoch werden sie aufgrund der chronisch dünnen Personaldecke wohl den Gang in die Verbandsliga antreten. „Trotz intensiver Gespräche mit der benachbarten TG Rangenberg wird es keine Fusion der beiden Vereine geben“, berichtete LT-Spielertrainer Axel Martens. „Und da auch unsere eigenen Nachwuchskräfte nicht in der Regionalliga spielen können oder wollen, macht eine weitere Saison in der Regionalliga wenig Sinn.“ Selbst der Start in der Verbandsliga, so Martens weiter, sei mit dem kleinen Kader aktuell mehr als fraglich. Bis zum Meldetermin am 2. Mai ringen die „Turner“ nun um eine Entscheidung.

Die Regionalliga-Frauen der Lübecker TS verloren beim souveränen Tabellenführer SV Warnemünde, der in insgesamt 18 Spielen nur eine Niederlage hinnehmen musste, zwar mit 1:3 (20:25, 26:24, 22:25, 22:25), konnten beim neuen Meister aber über weite Strecken der Begegnung gut mithalten. Daher schließen die „Turnerinnen“ die Saison mit zehn Siegen und 29 Punkten auch mit einem guten fünften Platz ab. Besonders die starke Rückrunde mit nur zwei Niederlagen war der Garant für eine mehr als nur solide Saison und den damit verbundenen Klassenerhalt.

Trainer Michael Kalms ist es gelungen, eine Einheit aus seinem Team zu formen, die auch Schwächephasen in den Spielen überstand und noch gewinnen konnte. Und wie die Partie in Warnemünde unter Beweis stellte, sind die „Turnerinnen“ selbst gegen Anfang der Saison noch übermächtig erscheinende Gegner wahrlich nicht mehr chancenlos. „Das macht im Hinblick auf die nächste Saison Lust auf mehr“, befand Kalms.

Von map

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