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Sport im Norden Spitzenkräfte auf dem Sprung
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20:10 21.06.2017
Burg

Letzte Überreste der Ende Mai abgebrannten Tribüne sind längst beseitigt, zwei mobile Sitztraversen mit insgesamt 200 Plätzen sorgen dafür, dass auch nicht berittene Festivalgäste am Grünen Weg in Burg von heute bis Sonntag auf der Höhe des Geschehens sind. „Den Brandschaden haben wir mit vereinten Kräften gutachterlich abgewickelt – jetzt richtet sich der Blick voll aufs Turnier. Wir freuen uns auf vier tolle Reitsporttage mit starken Gästen, aber auch auf etliche Lokalmatadore, die ihnen Paroli bieten können“, betont Hinrich Köhlbrandt als 1.

Vorsitzender des Fehmarnschen RRV. Angesichts der prallvollen Meldelisten für insgesamt 51 Spring- und Dressurprüfungen (500 Reiter haben 1000 Pferde für 2500 Starts genannt) fügt der 69-jährige FRRV-Chef hinzu: „Die gute Resonanz von allein 520 Starts bei unseren neun S-Springen kommt natürlich auch daher, dass wir dank treuer Sponsoren 41 000 Euro an Preisgeldern ausloben können – das ist knapp die Hälfte unseres gesamten Turnier-Etats.“

So mag der schnöde Mammon auch dafür sorgen, dass international bewährte Spitzenprofis wie Nisse Lüneburg, Christian Hess, Jörg Naeve oder Dirk Ahlmann immer wieder gern auf der Sonneninsel satteln.

Doch für die Fehmaraner Equipe ist das Festival auf heimischem Geläuf eigentlich schon Ansporn genug, sich mit den Besten zu messen. Das gilt aktuell vor allem für Kai Rüder, auch wenn er offiziell für die TRSG Holstenhalle Neumünster startet. Der 45-jährige Blieschendorfer glänzte zuletzt bei der Vielseitigkeit in Luhmühlen als DM-Fünfter mit „Colani Sunrise“ und visiert nun vor allem beim S**-Springen im Rahmen des Holsteiner Masters am Samstag und beim S***-Springen um den Großen Preis des Kaufhauses Stolz am Sonntag vordere Platzierungen an. Rüder verrät: „Colani bleibt im Stall und hat sich auch mit Blick aufs CHIO in Aachen eine Woche Urlaub verdient. Dafür setze ich in Burg vor allem auf den zwölfjährigen Cross Keys und den achtjährigen Chicago.“

Als waschechte FRRV-Starter gehören vor allem Inga Czwalina, Torben Köhlbrandt (mit „Aretino“ DM-Achter bei den Springreitern in Balve) und nicht zuletzt Sven Gero Hünicke als amtierender Deutscher Meister der Jungen Reiter zum Kreis der heißesten Anwärter auf goldene Festival-Schleifen. Der 19-Jährige kann sich zudem darüber freuen, dass in Burg erstmals der „drewke Future Cup“ für U21-Talente ausgeschrieben ist. Nach der Einlaufprüfung am Samstag (10.45 Uhr) wird Sonntag ab 8.15 Uhr in einem S*-Springen mit Stechen, das zugleich als Sichtung zur Junioren-DM gilt, der erste Sieger dieser Tour ermittelt. Weitere Stationen sind Redefin und das Finale in Schenefeld.

oel

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