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Sport im Norden Starke Hartenholmer gehen trotz Halbzeit-Führung leer aus
Sportbuzzer Sport im Norden Starke Hartenholmer gehen trotz Halbzeit-Führung leer aus
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20:28 20.03.2017

NTSV Strand 08 – TuS Hartenholm 2:1. Pech für Hartenholm: Beim ambitionierten NTSV Strand waren die Segeberger überwiegend am Drücker und standen vor einer Überraschung.

Trainer Sönke Pries ließ nicht wie gewohnt mit Dreierkette agieren, sondern im 4-2-3-1-System, was nicht nur für seine eigenen Spieler überraschend kam. „Wir wollten Strand über die Außen wenig Räume bieten und Eins- gegen-Eins-Situationen vermeiden“, erläuterte er. Um NTSV-Flügelspieler Arnold Suew in Schach zu halten, wurde ihm der eigentlich in der Innenverteidigung beheimatete Robert Wasner als Linksverteidiger vor die Nase gesetzt. Der offensivere Jannik Holz übernahm zudem Defensivaufgaben.

Hartenholm ließ dabei zunächst beste Chancen liegen, ein Schuss aus 60 Metern von Florian Wurst klatschte nur gegen den Außenpfosten. Nach einer Ecke von Maurice Borgert stand Wurst aber goldrichtig und wuchtete den Ball zum 0:1 (32.) ins Netz. In der Folge hatten die Gastgeber gute Möglichkeiten zum Ausgleich, doch TuS-Keeper Jacob Lübke parierte zwei Mal extrem gut. Im zweiten Durchgang bot sich den 65 Fans in der Strand-Arena ein munteres Hin und Her. Der NTSV nutzte letztlich seine individuelle Klasse und war durch zwei Standardsituationen erfolgreich: Der nur wenige Sekunden zuvor eingewechselte Furkan Kalfa (74.) glich aus, nach einem schnell ausgeführten Freistoß traf Torjäger Marco Pajonk (77.) zum 2:1.

Pries, der Schiedsrichter Jannik Schneider „ansonsten eine gute Leistung“ attestierte, haderte in jenen entscheidenden Situationen allerdings mit dem Unparteiischen. „Beim Ausgleich muss es Abstoß für uns anstatt Eckball für Strand geben, beim 2:1 ruhte der Ball vor dem Freistoß nicht“, klagte der 49-Jährige. Eine Ausrede für die Niederlage sei dies nicht, denn man habe noch drei Gelegenheiten zum Remis gehabt. Zweimal Tim Ollenschläger und einmal Wurst scheiterten an Timmendorfs Schlussmann Szymura. „Wir waren am Ende nicht kaltschnäuzig genug“, betonte Pries. Er war aber vor allem mit der Moral seiner Spieler zufrieden: „Das war extremes SH-Liga-Niveau. Wir haben eine Top- Leistung abgerufen und können uns nichts vorwerfen.“

SV Todesfelde – VfR Neumünster ausgefallen. Bei den Todesfeldern ging am Wochenende nichts: Sowohl die erste als auch die zweite Mannschaft (Verbandsliga/gegen Alemannia Wilster) mussten wegen der Unbespielbarkeit des Platzes pausieren. „Meine Jungs haben ein freies Wochenende bekommen, dafür werden wir eine intensivere Trainingswoche haben“, erklärte SH-Liga-Coach Sascha Sievers. Da man noch nicht gleich auf die Plätze könne, „werden wir an den Segeberger See gehen“. Bei Berg- und Treppenläufen sollen die Spieler Kraft tanken. Der Nachholtermin gegen Neumünster steht indes schon fest: Am Mittwoch, 26. April, 18.30 Uhr, rollt der Ball im Joda-Sportpark. Am Sonnabend um 15 Uhr geht es beim TSV Schilksee rund. Auch die Rand-Kieler konnten nicht auflaufen, die Partie bei Flensburg 08 fiel ebenfalls ins Wasser. „Fast alle sind jetzt etwas aus dem Rhythmus“, merkte Sievers an. Immerhin stieg Niklas Stehnck (Schambeinentzündung) wieder ins Training ein. „Wir werden ihn jetzt langsam heranführen“, sagte der 40-Jährige zum anstehenden Comeback.

fh/mare

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