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Sport im Norden Stockelsdorf im Wechselbad, VfL-Frauen patzen beim Verfolger
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20:25 22.03.2016

Handball-Oberliga, Frauen

Achtfache ATSV-Torschützin: Alina Krey. Quelle: Wolfgang Maxwitat

ATSV Stockelsdorf — SG Oeversee/Jarplund-Weding 29:24 (12:11). Es war ein holpriger Beginn für die Gastgeberinnen, die in der Abwehr gegen engagierte Gäste meist einen Schritt zu spät kamen. Die Folge nach zwölf Minuten: zwei Zeitstrafen und ein 3:6-Rückstand. Es waren vor allem die Tore von Alina Krey (8), die den ATSV heranbrachten und die Paraden von Annika Kranich, die „Stodo“ im Spiel hielten. Nach Kreys 8:8 (22.) war es Laura Hirt, die den ATSV beim 11:10 (26.) erstmals in Führung brachte. In dieser Phase schied Johanna Andersson (1) mit einer Knieverletzung aus. Kurz vor dem Seitenwechsel schaffte Anna Judycka (5) die Pausenführung. Zu Beginn der zweiten Hälfte stellte die SG ihre Deckung auf eine 5:1-Formation um. Der ATSV nutzte die Lücken, setzte sich auf 18:13 (40.) ab, gab diesen Vorsprung nicht mehr aus der Hand und degradierte die Gäste zum ersten Oberliga-Absteiger. Weitere Tore warfen Stapelfeldt (5/4), John, Mitschker, Schröder, Gravile (je 2) und Lang (1).

SH-Liga, Männer

ATSV Stockelsdorf — HSG Schülp/Westerrönfeld 23:32 (13:16). Es wurde nichts mit dem dritten Sieg in Folge, der Tabellenvierte war eine Nummer zu groß. Zwar lag der ATSV anfangs mit 5:4 vorn. Doch nach dem 5:7 (11.) musste Trainer Andreas Brüßhaber bereits eine Auszeit nehmen. Da jedoch weiterhin klarste Möglichkeiten ausgelassen wurden, setzten sich die Gäste auf 12:7 (15.) ab. Moritz Molt (10) brachte „Stodo“ beim 12:13 (27.) noch einmal heran, aber das war‘s dann auch schon. Zu Beginn der zweiten Hälfte zogen die Gäste ihr Tempospiel auf und enteilten auf 21:14 (36.).

Bis zum 20:24 (45.) gab‘s noch einmal ein kurzes Aufbäumen, ehe die schnellen Gäste auch die restliche Spielzeit dominierten — zumal die ATSV-Deckung keinen Zugriff auf deren Angriffsspiel fand.

Weitere Tore erzielten Grotzky (6), Klusmann (4), Thiessen (2) und Tantius (1).

SH-Liga, Frauen

Lauenburger SV — VfL Bad Schwartau 31:26 (18:13). In Lauenburg trafen der Tabellenführer auf ein hochmotiviertes Team, das den Sieg einfach mehr wollte als der VfL. Schnell setzte sich die LSV auf 5:2 (.8) ab, und auf deren robuste Defensive mussten sich die Schwartauerinnen erst einstellen. Mit viel Einsatz zog der VfL zum 5:5 (11.) gleich. Doch danach musste Trainer Adam Swoboda schwache Abschlüsse, zu viele Einzelaktionen und hektische Pässe registrieren, so dass Lauenburg wieder auf 17:11 (27.) davonzog.

In der Halbzeitpause packte der VfL-Coach seine Taktiktafel aus und zeigte die Abwehrschwächen der „Elbdiven“ mit ihren starken Außen auf. Die Partie blieb hart, dennoch gab es nur sieben Zeitstrafen. Der VfL verwandelte zwölf seiner 14 Siebenmeter und kam bis auf 21:24 (44.) heran. Doch danach war es erneut die rechte LSV-Angriffsseite, die der VfL-Deckung unlösbare Probleme bereitete.

Beim 29:22 (54.) war der Drops gelutscht, und nun galt es, die Niederlage in Grenzen zu halten, um im direkten Vergleich die Nase vorn zu behalten. Nach dem 31:24 (57.) erzielte der VfL mit einer Energieleistung noch zwei Treffer, die zur Verteidigung der Spitze reichten. VfL-Tore: Kasprzak (14/9), Panck (7/3), Füllgraf (2), Schlör, Schröder und Masurek (je 1).

Von rl

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