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Sport im Norden TSG-Damen geraten nach 19:11-Führung noch ins Wanken
Sportbuzzer Sport im Norden TSG-Damen geraten nach 19:11-Führung noch ins Wanken
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20:14 05.03.2016

Mit dem siebten Saisonsieg haben sich Wismars Drittliga-Handballerinnen vorzeitig fünf Spieltage vor Schluss allerAbstiegssorgen entledigt. Allerdings war der 22:21-Sieg gestern Nachmittag in der heimischen Sporthalle vor 550 Besuchern gegen Schlusslicht HSG Hude/Falkenburg ein überaus hartes Stück Arbeit und vor allem nichts für schwache Nerven. Wie unangenehm die Damen aus dem Weser-Ems Kreis zu bespielen sind, mussten die TSG-Damen bereits im Hinspiel erfahren, als sie sich bis zur Halbzeit (16:13) mehr als schwer taten, die Partie am Ende aber noch deutlich mit 31:24 gewannen. Gestern war das vor der Pause nicht anders. Die Gastgeberinnen lagen zwar von Beginn an Führung, zwischenzeitlich mehrfach mit drei Toren, konnten aber die Gäste nicht abschütteln. Jasmin Oldenburg und Vivien Erdmann sorgten schließlich mit zwei Treffern für den 14:10-Halbzeitstand.

In einer stürmischen und druckvollen Anfangsphase zogen die Schützlinge von Trainer Ronald Frank in den ersten acht Minuten des zweiten Durchgangs auf 19:11 davon. Für die meisten Fans auf den Rängen schien die Vorentscheidung gefallen. Was sie danach erlebten, verschlug ihnen fast die Sprache. In den verbleibenden 22 Minuten bis zur Schlusssirene gelangen den TSG—Damen gerade mal drei eigene Treffer, darunter übrigens ein Siebenmeter vom Vivien Erdmann, der in die Statistik als 400. Saisontor der TSG eingehen wird. Auf der anderen Seite kam der Tabellenletzte dann immer näher, der eins respektable Vorsprung schmolz von Minute zu Minute und plötzlich hieß es dreieinhalb Minuten vor dem Ende 20:20. Der sicher geglaubte Sieg schien den TSG-Damen noch aus den Händen zu gleiten. Svea Pinkohs gelang zwar das 21:20, doch postwendend glichen die Gäste aus. Knappe 30 Sekunden vor dem Ende war es dann Johanna Brinkies, die zum 22:21 traf. Danach verteidigten die Hansestädterinnen den nun kostbaren Vorsprung mit Glück und Geschick. „Auch wenn heute vorwiegend nur die jüngeren Spielerinnen auf der Platte standen, so naiv und unkonzentriert, wie vor vor allem in der zweiten Halbzeit agiert haben, darf man sich auch nicht gegen einen vermeintlich leichten Gegner anstellen“, sprach Manager Klaus-Dieter Soldat von einem Lernprozess für die TSG-Talente und von einem letztlich verdienten und glücklichen Sieg der TSG. Es hätte beinahe viel schlimmer kommen können, wobei sich die Gäste durchaus einer Punkt verdient hätten.

Von wiro

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