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Sport im Norden TSG-Damen kassieren deftige 23:34-Pleite
Sportbuzzer Sport im Norden TSG-Damen kassieren deftige 23:34-Pleite
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18:14 21.03.2016

Die Wismarer Drittligahandballerinnen schleppen sich mit letzter Kraft in Richtung Saisonfinale. Personell arg gebeutelt kassierten sie am Sonntag in Oyten eine deftige 23:34 (12:19)-Pleite. Trotz dieser neunten Saisonniederlage dürften die Schützlinge von Trainer Ronald Frank vier Spieltage vor Schluss (davon noch drei Heimspiele) nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben, denn ihr Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz beträgt sieben Punkten.Zum rein rechnerischen Klassenerhalt fehlen nun noch zwei Punkte aus den letzten vier Spielen.

Ohne die Langzeitverletzten Eva-Maria Passow, Mareen Tegler und Laura Blum ohnehin nicht besonders gut aufgestellt, fehlten in Oyten auch noch Johanna Brinkies und Sarah Dürl aus unterschiedlichen Gründen, so dass Trainer Ronald Frank mit acht Feldspielerinnen und drei Torhüterinnen zurecht kommen musste. Die notwendigen Umstellungen in der Startformation taten der TSG sichtbar nicht gut.

Schnell ging Oyten deutlich in Führung, im Wismarer Team fehlten zunächst Genauigkeit und Durchschlagskraft. In der Deckung stimmte mehrfach die Zuordnung nicht, wenn Wismar denn überhaupt in die Lage versetzt wurde koordiniert zu verteidigen. Zumeist rollten die TVO-Spielerinnen im Tempogegenstoß auf das TSG-Gehäuse zu. Möglich machte diesen Umstand die extrem hohe Fehlerquote im Wismarer Aufbauspiel.

Nach dem Wechsel dann ein etwas verändertes Bild. Zwar blieb Oyten zunächst spielbestimmend, aber die TSG hatte sich merklich noch nicht aufgegeben und kam über den Kampf ins Spiel zurück. Beim 18:21 (42.) waren die Wismarerinnen wieder dran und hätten mit etwas Glück noch näher kommen und so der Partie noch einmal die notwendige Spannung verpassen können. Doch dann der totale Einbruch. Nach dem 26:22 gelang den Gästen in der letzten 13 Minuten nur noch ein Tor.

„Wir haben in der Anfangsphase nicht zu unserem Spiel gefunden, was sicherlich auch mit den Umstellungen zu tun hatte, die wir wieder einmal vornehmen mussten. Das ist natürlich keine Erklärung für die technischen Fehler, die Oyten immer wieder zu Kontern eingeladen hat, aber unsere aktuelle Personalsituation lässt im Moment einfach auch nicht mehr zu“, wollte Trainer Ronald Frank mit seiner Mannschaft trotz der deftigen Pleite nicht zu hart ins Gericht gehen. Nach der Osterpause geht es am 2. April gegen Harrislee weiter.

LN

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