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Sport im Norden TSG-Handballerinnen gewinnen letztes Auswärtsspiel
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20:10 30.04.2018
TSG-Spielerin Vivien Millrath (r.) war fünfmal vom Kreis gegen Pfeffersport erfolgreich. Doch in der 45. Minute erlitt sie bei einem Zusammenprall eine schwere Rippenverletzung. Quelle: Foto: Dietmar Albrecht
Berlin/Wismar

Die Wismarer TSG- Handballerinnen haben ihr letztes Auswärtsspiel der Saison in der Oberliga Ostsee-Spree bei Pfeffersport Berlin klar mit 33:20 (16:9) gewonnen. Bereits im Hinspiel waren die Hansestädterinnen erfolgreich und schickten die Berlinerinnen mit einer noch deutlicheren Niederlage nach Hause. Damals endete die Partie 34:13 (16:6) für die TSG-Damen.

Doch diesmal bezahlten die Schützlinge von Trainer Christoph Nisius (34) den Sieg sehr teuer. Denn Wismars Torjägerin Vivien Millrath verletzte sich in der 45. Minute bei einem Zusammenprall so schwer am Rücken, dass sie vom Parkett direkt ins Krankenhaus gebracht werden musste. Allerdings konnte sie mit dem Team wieder die Heimreise antreten. Nach der Untersuchung und Behandlung gaben die Berliner Ärzte gegen 19.45 Uhr Entwarnung.

Dennoch wird Millrath vermutlich beim Saisonfinale gegen Spitzenreiter BFC Preussen verletzungsbedingt fehlen. „Davon gehe ich aus“, bedauert TSG-Trainer Nisius. Millrath hatte im Spiel gegen Pfeffersport bis zu ihrer Verletzung insgesamt fünf Tore erzielt. Der 34-jährige TSG-Trainer hob nicht nur sie aus seinem Team hervor, sondern auch Svea Pinkohs, die ebenfalls fünfmal ins gegnerische Gehäuse traf und Stefanija Misevska. Sie schrieb sich mit vier Treffern in die Torjägerliste ein. „Ich bin mit der Leistung des gesamten Teams sehr zufrieden. „Wir haben deutlich gewonnen und das Spiel auch klar bestimmt“, erklärt Christoph Nisius.

Obwohl das Ergebnis nach den 60 Minuten deutlich ausfiel, taten sich die Gäste in der Anfangsphase ein wenig schwer. Das Team von Pfeffersport Berlin ließ sich in den ersten zehn Minuten nicht abschütteln. Da lagen die Gastgeberinnen nur mit einem Tor (3:4) zurück. Auch in der 25. Minute waren sie dran (7:8). Dann drehten die Wismarerinnen aber auf und sorgten bis zur Halbzeit für einen beruhigenden 16:9-Vorsprung.

Auch nach der Pause setzten die Gäste ihr Angriffsspiel fort und bauten den Vorsprung auf zehn Tore aus (27:17/51.). In den letzten zehn Minuten wurde dann auch deutlich, warum die TSG-Damen Tabellenzweiter hinter BFC Preussen sind. Die Berlinerinnen gewannen ihr Punktspiel gegen die SG OSF nur knapp mit 34:33. Bei einem Punktverlust hätte es am kommenden Sonnabend beim Saisonfinale in Wismar ein richtiges Endspiel um die Meisterschaft gegeben. Der BFC Preussen führt mit drei Punkten vor der TSG. Doch die Wismarerinnen stehen auch als Vizemeister bereits als Aufsteiger in die 3.

Liga fest, weil die Berlinerinnen aus Kostengründen verzichten (die OZ berichtete).

Statistik

TSG Wismar: Steiner, Schultz – Krohn 3, Tegler 1, Kriegsmann 3, Bibow 1, Martin 2, Wilhelm 1, Pinkohs 5/2, Powierski 3/2, Bartlau 3, Millrath 5, Evangelidou 2, Misevska 4.

Siebenmeter: Pfeffersport 6/5, TSG 6/4. Strafminuten: Pfeffersport 10, TSG 4.

Spielfilm: 0:1 (1.), 1:1 (1.), 2:2 (6.), 3:5 (11.), 5:8 (22.), 7:8 (25.), 8:13 (28.), 9:15 – 12:18 (35.), 15:20 (42.), 15:22 (43.), 18:27 (52.), 20:28 (56.), 20:30 (58.), 20:33.

Peter Preuß

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