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Sport im Norden TSG-Männer verlieren Pokalspiel
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20:10 08.01.2018
Güstrow/Wismar

Das Jahr der TSG-Handballer beginnt mit einem Fehlstart. Im Achtelfinale des Landespokals beim Güstrower HV konnten sie zu keiner Zeit ihre Normalform abrufen. Im gesamten Spiel liefen sie einem Rückstand nach und mussten sich am Ende mit 22:28 geschlagen geben.

Dabei waren die Erwartungen groß. Fast der komplette Kader war am Start und gute Trainingsleistungen in der Woche nährten die Hoffnung, die nächste Runde zu erreichen. Doch mit dem GHV trafen die Wismarer an diesem Tag auf einen Gegner, der das gleiche Ziel vor Augen hatte und trotz personeller Probleme von der ersten Sekunde an dafür brannte. Die TSG zeigte sich bereits zu Beginn in ihrem Spiel sehr fehlerhaft. Die Abwehr wirkte nicht kompakt und der Angriff zu statisch. Der 1:4 Rückstand in der 7. Minute war die logische Folge und Wismars Trainerbank zog die Auszeit. „Wir wollten die Spieler einfach wachrütteln.“ gab Trainer Sven Hünerbein nach dem Spiel zu Protokoll. Doch das Spiel der TSG wurde dadurch nicht lebendiger. Die Gastgeber konnten so, mit viel Leidenschaft, den Vorsprung weiter halten, 10:6 (23.). Danach orderte Wismars Bank eine doppelte Manndeckung gegen die beiden gefährlichsten Güstrower Spieler an. Aber auch diese Maßnahme brachte keine Sicherheit. Die sich nun bietenden Räume nutzten die Spieler des GHV und bauten ihre Führung auf 13:7 aus.

Den besseren Start in die zweite Hälfte hatten aber wieder die Gastgeber. Beim 10:16 (37.) aus Gästesicht schienen die Messen gesungen zu sein. Aber dann war es Paul Robitt im Tor der TSG, der die Mannschaft aus ihrer Lethargie erwachen ließ. Mehrere klare Chancen der Gastgeber machte er zunichte. Damit ermöglichte er seinen Vorderleuten ein schnelles Umkehrspiel. In ihren besten zehn Minuten schafften es Wismars Männer, den Rückstand aufzuholen und den Ausgleich zum 19:19 zu erzielen. Da waren noch zehn Minuten zu spielen. GHV-Trainer Holger Schneider zog seine Auszeit. Und diese verfehlte ihre Wirkung nicht. Wieder stockte das Spiel der Gäste und die größer werdenden Räume in der TSG-Abwehr nutzten die Güstrower. Die zugesprochenen Siebenmeter nutzten sie und beim 23:20 für die Gastgeber waren noch fünf Minuten auf der Uhr. Noch einmal Auszeit für Wismar, aber die erhoffte Wende brachte diese auch nicht mehr.

Sven Meyer

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