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Sport im Norden TSV-Mädchen holen Nord-Titel
Sportbuzzer Sport im Norden TSV-Mädchen holen Nord-Titel
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18:28 30.05.2018
Philine Carl (v.l.), Julia Gehring, Michelle Weber, Julia Smolengo und Chiara Steenbuck beim „Hauptmann von Köpenick“. Quelle: Foto: Oliver Zummach
Berlin

Die U18-Mädchen und U15-Schülerinnen der Tischtennis-Abteilung des TSV Schwarzenbek trumpften bei den Norddeutschen Mannschaftsmeisterschaften groß auf, zeigten im Berliner Stadtteil Köpenick starke Leistungen und erzielten herausragende Resultate: Die Mädchen erspielten sich in souveräner Manier den Titel, das junge Schülerinnen-Team wurde mit Silber dekoriert.

Seit dem Jahr 2009 zählt der TSV zu den Medaillenkandidaten und gewann 13 Meisterschaften. Die Mädchen machten es dieses Mal aber zunächst überraschend spannend. Bis 24 Stunden vor diesem Saison-Highlight galten die Europastädterinnen noch als Top-Favoritinnen auf Gold. Doch dann kam die Schreckensnachricht: Mit Bundeskaderathletin Karina Pankunin musste die Spitzenspielerin ihre Teilnahme krankheitsbedingt absagen. Das Titelrennen schien damit offen, zumal mit Philine Carl (verletzt) eine weitere Punktegarantin nicht zur Verfügung stand.

Karina Pankunins Teamgefährtinnen gaben sich letztlich dann doch keine Blöße: Gegen den SV Friedrichsgabe, bei dem ebenfalls die Spitzenkraft Miriam Ludwig aufgrund von Abiturvorbereitungen fehlte, setzten sie sich zunächst mit 6:3 durch, ehe sie im weiteren Verlauf Ahrensburg/Großhansdorf und dem Dömitzer SV (jeweils 6:0) keine Chance ließen. Insgesamt erspielten Chiara Steenbuck, Michelle Weber, Julia Smolengo und Julia Gehring dabei herausragende 12:2-Einzel- und 5:1-Doppel-Bilanzen. Mit dem insgesamt fünften Triumph in der Mädchen-Konkurrenz bei den Nord-Titelkämpfen qualifizierte sich der TSV für die Deutschen Meisterschaften am 23. und 24. Juni in Goslar.

Parallel zu den Mädchen lieferten auch die Schülerinnen eine tolle Vorstellung: Nach mutig herausgespielten Erfolgen über Friedrichsgabe (6:4), Anklam (6:0) und die Ahrensburg (6:0) mussten sich Julia Braasch, Lenara Breyer, Haiyan Aye und Joleen Frink lediglich Eberswalde mit 2:6 geschlagen geben, freuten sich in der Endabrechnung jedoch wie im Vorjahr über den Silberrang. „Eberswalde war mit älteren Spielerinnen besetzt. Wenn wir uns taktisch verbessern, werden wir sicherlich erneut die Chance auf den Titel erhalten“, analysierte Chefcoach Mirsad Fazlic. Die Mädchen freuten sich unterdessen riesig über das Gold und „besetzten“ kurzentschlossen das Rathaus für ein Foto mit der Bronzestatue des „Hauptmanns von Köpenick“. Die Stadtkasse blieb dabei unangetastet. . .

zumm

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