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Sport im Norden Tetzlaff schießt Sereetz zum Auswärtssieg
Sportbuzzer Sport im Norden Tetzlaff schießt Sereetz zum Auswärtssieg
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20:23 02.09.2013
Selbst ist der Mann: Ronny Tetzlaff erzielt als treffsicherer Spielertrainer beide Sereetzer Tore in Breitenfelde. Hier setzt er sich mit links gegen BSV-Kapitän Siemers (l.) und Meyerlink durch. Quelle: Foto: Eric Lekien

Breitenfelder SV — Sereetzer SV 0:2 (0:1). Sehr enttäuscht zeigte sich Trainer Albin Voigtländer über das Spiel seiner BSV-Elf und räumte ein: „Sereetz war uns kämpferisch überlegen, uns fehlte jede Leidenschaft.“ Die frühe Gästeführung durch Spielertrainer Ronny Tetzlaff (12.) hätten die Hausherren durch Daniel „Kruste“ Kruse (40.) und Marvin Oden (46.) egalisieren können. Doch beide ließen ihre Chancen ungenutzt. Voigtländer attestierte SSV-Keeper Alexander Ciesler eine Top-Leistung: „Das war schon große Klasse, wie er gehalten hat.“ Auch Tetzlaff hob Ciesler trotz einer „durch die Bank guten Mannschaftsleistung“ hervor.

Erst nach dem zweiten Sereetzer Treffer, abermals durch Tetzlaff (57.), ging Breitenfelde aggressiver zu Werke. Indes führten auch weitere Großchancen nicht zu einem Torerfolg. „Allerdings vergab auch Sereetz noch riesige Möglichkeiten“, gab Voigtländer zu. „Wir hatten uns viel vorgenommen“, berichtet Breitenfeldes Pressesprecher Oliver Oden. „Entsprechend hatten wir alle an dieser Niederlage zu knabbern.“

Während Sereetz nun „nur noch“ aufgrund des Torverhältnisses auf einem Abstiegsplatz steht, verpasste es Breitenfelde, den Abstand nach unten auszubauen. Tetzlaff war positiv überrascht vom aggressiven und konzentrierten Auftritt seines Teams. Über seinen Doppelpack freute sich der 35-jährige Stürmer, der trotz Knieproblemen 75 Minuten lang spielte, natürlich, „doch die Hauptsache ist, dass wir gemeinsam die Klasse halten“.

WSV Tangstedt — Eintracht Groß Grönau 2:1 (1:0). Das WSV-Team von Bernd Begunk kam zwei Wochen nach dem 1:0 gegen Rot-Weiß Moisling vor diesmal 35 Zuschauern zum zweiten Heimsieg in Folge.

Asadullah Khan Khan brachte sein Team früh in Führung, doch Kapitän Benjamin Bahr & Co. versäumten es, den zweiten Treffer nachzulegen. So drohte dem Gastgeber im kleinen Alsterstadion schließlich ein Remis, als Denis Janzen für die Groß Grönauer zehn Minuten nach Wiederanpfiff zum Ausgleich traf. Doch Mats Neiber sorgte acht Minuten vor dem Schlusspfiff dafür, dass sich der WSV mit nun sieben Zählern wieder auf Platz zwölf verbesserte.

Eintracht-Coach Sebastian Bielfeldt war vor allem mit der Leistung seines Teams in der ersten Halbzeit unzufrieden und kritisierte: „Wir haben viele hohe Bälle geschlagen und es Tangstedt zu leicht gemacht.“ Erst in der zweiten Hälfte habe man besser gespielt. „Nach dem verdienten 1:1 haben wir auf den Sieg gedrängt, sind nach einer Ecke aber in einen Konter gelaufen“, bedauerte Bielfeldt.

mgg/ing

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