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Sport im Norden Timmendorf auf Talente-Suche
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23:14 27.01.2018

Der neue EHCT-Nachwuchskoordinator Marc Vorderbrüggen hatte als eine von vielen Werbeaktionen den ersten „Kids on Ice“ Day ins Leben gerufen – und war von der Resonanz überwältigt. „Ich hatte mit 20 bis 30 Kindern gerechnet, jetzt sind es 80. Das ist super und zeigt, dass hier in Timmendorf etwas möglich ist. Aber es wird ein langer Weg, den Nachwuchs wieder fürs Eishockey zu begeistern – zumal in den letzten Jahren leider wenig gemacht worden ist“, sagt der 25-Jährige. „Aber wir haben einen Anfang gemacht und in der kurzen Zeit mehr erreicht als erwartet.“

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Das 4:5 bei den Crocodiles Hamburg hatte die Spieler des EHC Timmendorf schnell abgehakt, denn gestern stand eine eine besondere Trainingseinheit auf dem Programm. Die Cracks des Eishockey- Oberligisten zeigten 80 Kids, wie man die ersten Schritte auf dem Eis macht.

Tatsächlich war der Nachwuchs lange ein Stiefkind beim EHCT. Abgesehen von Keeper Fabio Alonso, der vor dieser Saison aus der Jugend in den Oberliga-Kader aufrückte, ist es neun Jahre her, dass mit Kenneth Schnabel und Jason Horst die letzten Youngster den Sprung zu den Senioren geschafft und sich in der ersten Mannschaft auch durchgesetzt haben.

So war der „Kids on Ice“ Day für Schnabel auch ein Blick in die eigene Vergangenheit. „Das Training hat riesigen Spaß gemacht. So haben wir alle mal angefangen“, sagt der 25-Jährige, der inzwischen rund 300 Spiele für die Beach Boys absolviert hat. Und einige Talente, die einmal in seine Fußstapfen treten können, hat Schnabel auch entdeckt: „Da waren wirklich ein paar Jungs mit Potenzial dabei.

Die standen das erste Mal auf dem Eis und konnten gleich richtig laufen. Das habe ich damals nicht geschafft.“

Geschafft haben es Schnabel und seine Teamkollegen in der Oberliga allerdings nicht, den erhofften Sieg bei den Crocodiles einzufahren. Und so sind die Beach Boys heute (18 Uhr) gegen Preussen Berlin zum Siegen verdammt, wenn sie die Hauptstädter in der Tabelle noch überflügeln wollen. Und nach dem desolaten Schlussdrittel im letzten Heimspiel gegen Rostock (3:6) haben die Timmendorfer bei ihren Fans ohnehin einiges gutzumachen.

EHCT-Coach Steve Pepin sagt: „Sechs Punkte aus den nächsten zwei Spielen gegen Berlin und die Harzer Falken am Dienstag sind absolut Pflicht. Eigentlich hatten wir auch in Hamburg Punkte eingeplant, aber das haben wir uns mit dummen Fehlern selbst versaut.“

Besonders geärgert hat den 52-jährigen Deutsch-Kanadier, dass es vor dem Hamburger Siegtreffer 30 Sekunden vor Schluss einer seiner erfahrenen Spielern war, „der gezockt hat statt die Scheibe einfach tief zu spielen“. Derartige Feinheiten standen für Pepin aber gestern nicht auf dem Programm, auch der Timmendorfer Coach genoss den „Kids on Ice“ Day, hatte Spaß mit der vielleicht nächsten Beach-Boys-Generation.

EISHOCKEY

Oberliga Nord

Qualifikationsrunde

Preussen Berlin - Rostocker EC 3:4

Crocodiles HH - Timmendorf 5:4

EHC Erfurt - Harzer Falken 7:2

Timmendorf - Preussen Berlin So., 18.00

Harzer Falken - Herner EV So., 18.00

Rostocker EC - Crocodiles HH So., 19.00

1.

Herner EV

32

156:107

62

2.

Crocodiles Hamburg

34

110:126

43

3.

Rostocker EC

34

97:121

42

4.

EHC Erfurt

33

110:140

38

5.

Preussen Berlin

33

76:139

29

6.

EHC Timmendorf

33

83:182

20

7.

Harzer Falken

35

76:175

17

Von Axel Wronowski

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