Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Sport im Norden Travemünde kennt keine Panik
Sportbuzzer Sport im Norden Travemünde kennt keine Panik
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:00 16.10.2012
Anzeige
Lübeck

Positives Denken statt Panikreaktion beim TSV Travemünde: Trotz des jüngsten 23:33 (10:20) bei der SG Bietigheim-Bissingen, der fünften Punktspielpleite in Serie, trotz des letzten Tabellenplatzes in der 2. Handball-Bundesliga der Frauen und trotz der Erstrunden-Schlappe im DHB-Pokal gegen Drittligist TSG Wismar bleiben die „Raubmöwen“ gelassen.Denn Neu-Trainer Sören Jeppesen weiß um die Stärke seiner überwiegend jungen Spielerinnen und betont ungeachtet aller Nackenschläge: „Ich sehe, wie meine Spielerinnen von Training zu Training und von Spiel zu Spiel besser werden. Und das macht mir Mut für die kommenden schweren Aufgaben.“ Obwohl die Mannschaft von der Ostsee in dieser Saison bereits einige Male unterging, bleibt das Umfeld ruhig. „Wir haben bisher gegen äußerst starke Gegner gespielt. Mit Bietigheim haben wir gegen den Topfavoriten zwar verloren, aber trotzdem in der zweiten Halbzeit mithalten können“, ordnet Jeppesen die bisherigen Ergebnisse ein. Und auch die taktischen Formationen greifen immer besser ineinander. „Wir haben jetzt zum Beispiel in Bietigheim unsere anfängliche 3:2:1-Formation ändern müssen und auf die defensivere 6:0-Deckung umgestellt. Danach waren wir viel stabiler und konnten Bietigheim in den zweiten 30 Minuten Paroli bieten.“, freute sich der Däne nach dem Spiel und fügte hinzu: „Im Training werden wir diese Abläufe jetzt verstärkt üben und verfeinern müssen.“Und auch die neuformierte Mannschaft um den dänischen Neuzugang Simone Poulsen findet immer besser zueinander. „Simone hat nach ihrer kleinen Verletzung am Wochenende schon wieder richtig gut gespielt und uns Sicherheit gegeben“, sagt ihr Coach und Landsmann Jeppesen und merkt an: „Es braucht halt seine Zeit, um die Abläufe zu verinnerlichen und den neuen Rhythmus zu bekommen, aber ihre Leistungskurve zeigt nach oben.“ Wenn die „Raubmöwen“ es in den nächsten Spielen schafften, ähnlich gute Leistungen wie nach dem Seitenwechsel in Bietigheim oder in der ersten Halbzeit im Spiel gegen Nellingen abzurufen, könne man optimistisch in die Zukunft schauen. So hoffen die TSV-Youngster um Jugend-Nationalspielerin Laura Riehl (sah in Bietigheim nach 48 Minuten und sieben Toren wegen der dritten Zeitstrafe „Rot“) nun bei Union Halle-Neustadt (Sa., 18 Uhr) zumindest auf den ersten Punkt . . .mare

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Herford/Bad Oldesloe – Es war wie zuletzt immer, wenn der FFC Oldesloe sich auf die Heimreise von einem Auswärtsspiel machte. Müde Beine, enttäuschte Gesichter – und eine deftige Niederlage im Gepäck: Beim Herforder SV kassierten die Oldesloerinnen am Sonntag mit einem 1:8 (0:5) die höchste Pleite, die es in dieser Saison bisher in der 2. Bundesliga Nord gegeben hat.

16.10.2012

Meppen/Lübeck – Nach dem 0:2 im Keller-Duell beim SV Meppen hat auch für den Lübecker Trainer Ramazan Yildirim der Abstiegskampf begonnen.

16.10.2012

– Der VfB Lübeck schwächt sich selbst. Schon fünf Spieler sahen in dieser Saison die Rote Karte, rekordverdächtig – Dominic Hartmann (Landespokal in Flensburg), Marcel Engelhardt (Landespokal in Preetz), Marcus Steinwarth (Regionalliga in Wilhelmshaven), Moritz Marheineke (DFB-Pokal gegen Braunschweig) und Dennis Voß (vorgestern in Meppen).

16.10.2012
Anzeige