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Sport im Norden Travemünde trifft wieder
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20:31 28.10.2013
Duell der treffsicheren Kapitäne am Uhlenbusch: Travemündes Andreas Gronau (l.) fährt Breitenfeldes Sebastian Siemers in die Parade. Mit dem 5:2 hat der TSV seine Durstrecke beendet. Quelle: Christoph Staffen
Lübeck

Breitenfelder SV — TSV Travemünde 2:5 (2:1). Die Gastgeber erwischten gegen den Tabellennachbarn zwar einen Start nach Maß und bejubelten das 1:0 durch Kruse (6.). Aber über 90 Minuten waren die Gäste vom Rugwisch das klar bessere Team, auch wenn der BSV das 1:1 durch Gronau (20.) per Siemers- Foulelfmeter (37.) mit dem 2:1-Pausenstand beantworten konnte. Nach dem Seitenwechsel drehte die TSV-Elf von Trainer Sven Sercander richtig auf und ließ den Hausherren keine Chance: Pätsch (50.), Klak per Foulelfmeter (63.) und Engler (68.) drehten die Begegnung. Der BSV war nun komplett von der Rolle, Hinz (90.+2) setzte unter Mithilfe von Brüggmann den Schlusspunkt. Travemünde musste den Sieg jedoch teuer bezahlen: Klak wurde mit einer klaffenden Risswunde am Schienbein ins Krankenhaus gefahren, die mittlerweile genäht wurde. „Für den Aufwand, den wir betrieben haben, wurden wir verdient belohnt. Wir waren nach dem Wechsel einfach zielstrebiger“, erklärte Sercander.

Eintracht Groß Grönau — Möllner SV 2:2 (1:1). Die Eintracht bot gegen das Schlusslicht eine derartig desolate Leistung, dass Co-Trainer Jan- Sebastian Berr hinterher schimpfte: „Unsere Einstellung war eine Katastrophe, unser Spiel haben wir nach 20 Minuten komplett eingestellt. Am Ende haben wir Glück, dass wir noch den Ausgleich erzielen.“ In der Anfangsphase drückte Grönau zwar noch aufs Tempo und kam nach einem Fauxpas in der MSV-Defensive zum 1:0 durch Moldenhauer (10.). Dann jedoch war‘s mit dem guten Spiel der Blau-Gelben schon vorbei. Die Gäste versteckten sich nicht und kamen durch einen Rot-Schlenzer aus 18 Metern zum 1:1 (34.).

Nach der Pause glänzte Grönau durch Abschlussschwäche, während Mölln effektiver mit seinen wenigen Möglichkeiten umging. Dabei profitierte das Schlusslicht von einem Spach-Blackout: Der Eintracht-Keeper spielte Kurth den den Ball vor die Füße, woraufhin der sich mit dem 1:2 (87.) bedankte. Am Ende sollte es trotzdem nicht zum zweiten MSV-Saisonsieg reichen. In der 92. Minute foulte Martens Moldenhauer im Strafraum, der sich selbst die „Pille“ schnappte und zum schmeichelhaften Remis versenkte.

RW Moisling — TSV Trittau 1:1 (0:0). Leistungsgerechtes Unentschieden am Brüder-Grimm-Ring. Mit dem tiefen Boden hatten beide Teams ihre Probleme, so entwickelte sich ein Spiel mit wenigen Torchancen. Die Gäste besaßen die erste, doch Detjens (20.) scheiterte per Kopf an RWM-Torhüter Ketbanjong. Dann hatte Rot-Weiß den Torschrei auf den Lippen. Schmechel konnte einen Erenkaya-Schuss (20.) nicht festhalten, parierte Struncks Nachschuss jedoch bravourös. Hellwach präsentierte sich der Gastgeber gleich eine Minute nach Wiederanpfiff: Strunck erlief einen Freistoß

von Marc Bornemann und legte den Ball „mit Auge“ quer zu Barten (46.), der zum 1:0 abschloss. Doch Trittau stemmte sich mit Erfolg gegen die drohende Niederlage. Nachdem Detjens (55.) erneut per Kopf an Ketbanjong gescheitert war, fälschte „Eggi“ Bornemann einen Johnsen- Schuss (57.) unhaltbar zum 1:1 ab. Und dabei blieb es auch, weil Johnsen (80.) per Kopf knapp verzog und Kuznik (83.) gegenüber nur die Latte traf.

„Das Gegentor war sehr unglücklich, da brauchen wir auch ‘mal das Glück des Tüchtigen. Aber wir sind hier immerhin als Einheit aufgetreten, das Remis geht in Ordnung“, bilanzierte Moislings neuer Chefcoach Robert Balazs.

rmü

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