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Sport im Norden Trittau siegt 4:3: „Wir können jeden schlagen“
Sportbuzzer Sport im Norden Trittau siegt 4:3: „Wir können jeden schlagen“
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23:18 22.01.2018
Trittau

Die gut 200 Zuschauer in der Gymnasiumsporthalle hatten schon früh erleichtert aufatmen können. Vier Spiele, vier Siege – beim 4:0 stand der 20. Heimerfolg in der Bundesliga-Geschichte der Trittauer unerwartet früh fest. Und das gegen jene Mülheimer, die zuvor bei neun Aufeinandertreffen achtmal gewonnen hatten. Erneut erwiesen sich die TSV-Doppel als Erfolgsgaranten. Erstmals überhaupt ging mit Milosz Bochat/Paul Reynolds eine polnisch-irische Kombination für die Stormarner an den Start – und agierte gegen Niluka Karunaratne (Sri Lanka) und Zvonimir Hölbling (Kroatien) schließlich wie seit langem eingespielt. Kilasu Ostermeyer/Iris Tabeling benötigten parallel dazu zwar fünf Sätze, bejubelten gegen Johanna Goliszewski/Lara Käpplein nach 1:2-Satzrückstand schließlich aber doch ihren 13. Sieg. Ary Trisnanto und Nikolaj Persson legten das 3:0 nach, Priskila Siahaya sorgte gegen die Niederländerin Gayle Mahulette für den frühen Siegpunkt. Und manch einer hoffte auf einen „Dreier“, einen 6:1- oder 7:0- Sieg, eine passende Antwort auf Playoff-Konkurrent Lüdinghausen, der aus den Spielen gegen Neuhausen-Nymphenburg (7:0) und TSV Freystadt (6:1) sechs Punkte holte. Doch beide Herreneinzel und erneut auch das Mixed gingen verloren.

Mit einem 4:3-Heimsieg gegen den Tabellendritten 1. BC Mülheim hat Badminton-Bundesligist TSV Trittau einem nicht optimal begonnenen Wochenende doch noch eine positive Wendung gegeben und als Tabellenfünfter weiterhin die Chance auf ein Heimspiel in den Viertelfinal-Playoffs. Und doch war mehr möglich.

Joachim Persson stellte fest: „Wir sind im Moment eine 4:3-Mannschaft. Bisher haben nie alle gleichzeitig ihre Bestleistung getroffen.“ Was für ihn sowohl beim 3:4 in Wipperfeld als auch beim 4:3 gegen Mülheim zutraf. „Am Sonnabend war ich erst morgens angereist, spät in der Halle und hatte mich verlegen, deshalb Nackenprobleme. Und dann habe ich das Spiel quasi verpennt“, gestand der 34-jährige ehemalige Weltranglistensechste ein. Tags darauf habe er sich zwar „gut gefühlt“. Auch, weil er längst wieder voll im Training steht, in dieser Woche ein Turnier in Island spielt und auch für die DM Anfang Februar in Bielefeld gemeldet hat. „Aber mit dem Training steigen die Erwartungen, und wenn es dann an Kleinigkeiten scheitert, die Schläge nicht kommen, ist die Enttäuschung umso größer.“

Mit Blick auf die Playoffs, auf die Trittau als Fünfter weiterhin Kurs hält, hat Joachim Persson „großes Vertrauen, dass ich rechtzeitig vorm Final Four in Form bin“. Und er ergänzt: „Wenn dann alle ihre Leistung treffen, können wir jeden schlagen.“

Die Ergebnisse: Bochat/Reynolds - Karunaratne/Hölbling 11:6, 14:12, 13:11; Ostermeyer/Tabeling - Goliszewski/Käpplein   11:5, 9:11, 9:11, 11:5, 11:5;

Trisnanto/N. Persson - Roovers/Hall 11:13, 11:8, 11:5, 11:6; Siahaya - Mahulette 11:6, 11:6, 11:9; Joa. Persson - Karunaratne 2:11, 11:8, 4:11, 4:11; N. Persson - Roovers 13:11, 4:11, 6:11, 5:11;

Trisnanto/Ostermeyer - Hall/Goliszewski 7:11, 7:11, 2:11.

ing

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