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Trittauer greifen nach DM-Titel

Bielefeld Trittauer greifen nach DM-Titel

Im Vorjahr war bereits ihr dritter Platz bei den Deutschen Meisterschaften in der Bielefelder Seidensticker-Halle eine Überraschung. Heute stehen Kilasu Ostermeyer und Nikolaj Persson von Badminton-Bundesligist TSV Trittau nun an gleicher Stelle sogar im Finale. Nicht ganz unerwartet – und mit dem festen Willen, ihren ersten nationalen Titel bei den Erwachsenen einzuspielen.

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Kilasu Ostermeyer streckt sich nach dem cross gespielten Ball, Nikolaj Persson muss nicht eingreifen. Im Hintergrund schaut Ary Trisnanto zu, der am Freitag nach Bielefeld gefahren war, um seine Teamkollegen zu coachen.

Quelle: Foto: Sven Heise

Bielefeld. Als Nikolaj Persson und Kilasu Ostermeyer nach ihrem ersten, auf Anhieb verwandelten Matchball gegen Julian Lohau/Isabel Herttrich (Bischmisheim) kurz durchgeatmet und anschließend auch das Siegerinterview mit Moderator Christian Holzmacher hinter sich gebracht hatten, wollten sie nur noch eines: möglichst schnell ins Hotel, die Beine hochlegen, entspannen. „Der neue Modus hat geschlaucht. Der Freitag mit insgesamt fünf Spielen war extrem kräftezehrend“, verriet Persson. Weil der Zeitplan erstmals vorsah, dass am Sonnabend nur noch alle zehn Halbfinals in den fünf Wettbewerben gespielt werden, musste der 26-jährige Linkshänder am zweiten Turniertag zweimal mit Ostermeyer im Mixed und dreimal mit Peter Lang im Herrendoppel ran – und war vermutlich sogar ein wenig froh, dass er mit Lang (Fun-Ball Dortelweil) im Viertelfinale ausschied, somit gestern nur das Mixed-Halbfinale zu spielen hatte. Genau wie Ostermeyer. Auch die 20-jährige Thailand-Deutsche hatte mit Jana Olesen am Freitagnachmittag ihr Viertelfinale verloren.

LN-Bild

Im Vorjahr war bereits ihr dritter Platz bei den Deutschen Meisterschaften in der Bielefelder Seidensticker-Halle eine Überraschung. Heute stehen Kilasu Ostermeyer und Nikolaj Persson von Badminton-Bundesligist TSV Trittau nun an gleicher Stelle sogar im Finale. Nicht ganz unerwartet – und mit dem festen Willen, ihren ersten nationalen Titel bei den Erwachsenen einzuspielen.

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Gestern brauchten die beiden Trittauer im ersten Spiel des Tages dann ein wenig Zeit, um auf Touren zu kommen. Im ersten Durchgang lagen sie 12:17 zurück. „Wir hatten aber schon bei der Elfer-Pause (nach elf Punkten für das vorn liegende Team, die Red.) besprochen, dass wir unser Spiel besser aufbauen müssen, nicht so viel über Isabel spielen dürfen und Hinterfeldbälle okay sind, weil Julians Schmetterball nicht so stark ist“, verriet Persson nachher den Schlüssel zum Gewinn des ersten Satzes. Julian Lohau aus dem Zweitliga- Team des 1. BV Mülheim II war kurzfristig eingesprungen, weil Herttrichs Mixed-Dauerpartner Mark Lamsfuß wegen anhaltender Patellasehnenprobleme auf die DM verzichten musste.

Acht Punkte in Folge holten sie so und verwandelten schließlich ihren ersten Satzball. „Kilasu war anfangs etwas nervös, aber als wir in den Flow gekommen sind, hat sie stark gespielt. Nicht ohne Grund sagt man, dass die bessere Dame meist das Mixed entscheidet“, lobte Persson. Im zweiten Durchgang war ein Zwischenspurt vom 3:3 zum 9:3 entscheidend. Gleich den ersten Matchball verwandelte das Trittauer Duo schließlich nach 33 Minuten zum 21:18, 21:16.

Heute im Finale geht’s gegen Peter Käsbauer/Olga Konon (Bischmisheim), die gestern 13:21, 21:18, 18:12 gegen Linda Efler (Lüdinghausen) und Marvin Seidel vorn lagen, als ihr Saarbrücker Teamkollege mit einer Sprunggelenkverletzung aufgeben musste.

DM-Finale heute

Mixed (11 Uhr): Nikolaj Persson/Kilasu Ostermeyer - Peter Käsbauer/Olga Konon (Bischmisheim)

Dameneinzel: Luise Heim (Beuel) - Yvonne Li (Lüdinghausen)

Herreneinzel: Max Weißkirchen (Beuel) - Kai Schäfer (Lüdinghausen) Damendoppel: Herttrich/Nelte (Bischmisheim/Refrath) - Johanna Goliszewski/Lara Käpplein (Mülheim)

Herrendoppel: Jonas Jansen/Josche Zurwonne (Wipperfeld/Lüdinghausen) - Peter Käsbauer/Johannes Pistorius (Bischmisheim/Freystadt).

Info: Alle Partien werden auf dem Center Court der Seidensticker- Halle gespielt, sind live zu sehen beim DOSB- Liveportal sportdeutschland.tv.

ing

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