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Sport im Norden TuS startet gegen Lindholm in die Wochen der Wahrheit
Sportbuzzer Sport im Norden TuS startet gegen Lindholm in die Wochen der Wahrheit
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18:13 06.04.2017

TSV Lägerdorf – SV Todesfelde (So., 15 Uhr). Nach dem fulminanten 8:2-Heimsieg über Schlusslicht Kilia Kiel geht es für den SVT nun zum Tabellen-Elften TSV Lägerdorf. Der Aufsteiger könnte mit einem Sieg bis auf zwei Punkte an die Segeberger heranrücken. Aber Todesfeldes Trainer Sascha Bodo Sievers sagt: „Wenn wir in Lägerdorf gewinnen, haben wir die Oberliga-Qualifikation in der Tasche. Wir müssen alles daran setzen, um nicht mit leeren Händen nach Hause zu fahren.“ Nach den jüngsten guten Resultaten können die Todesfelder optimistisch zum TSV fahren. Außerdem konnte sich die Sievers-Truppe im Hinspiel mit 3:2 durchsetzen. In einer umkämpften Begegnung erzielte der lange verletzte Dennis Studt damals nach seiner Einwechslung den späten 3:2-Siegtreffer.

„Wir wollen einem direkten Konkurrenten nicht auf die Beine helfen“, ergänzt Sievers, der warnt: „Lägerdorf hat eine geschlossene Truppe, die vom Aufstieg euphorisiert viele Punkte geholt hat. Damit haben sie sich ein Polster geschaffen. Auch im Hinspiel haben wir eine enge Partie gesehen.“ Im Vergleich zur Vorwoche bleibt die personelle Lage unverändert. Urlauber Studt tankte zuletzt in der Reserve neue Energie, auch Niklas Stehnck sammelte 84 Minuten lang Spielpraxis. „Mut wird häufig belohnt, daher wollen wir auch am Sonntag den Vorwärtsgang einlegen. Ein frühes Tor macht vieles einfacher“, lässt Sievers wissen. Allerdings müsse man hinten aufmerksam sein und nach Ballverlusten ein frühes Gegenpressing einleiten, fordert der 40-Jährige von seiner Mannschaft.

TuS Hartenholm – Frisia 03 Risum- Lindholm (So., 15 Uhr). Für die TuS- Fußballer brechen die Wochen der Wahrheit an. Im Kampf um die Oberliga-Qualifikation trifft die Mannschaft von Trainer Sönke Pries auf einen direkten Konkurrenten. Lindholm rangiert derzeit mit 27 Punkten auf dem zwölften Tabellenplatz, Hartenholm (24) mit einem Spiel weniger auf Rang 14. Mit einem Sieg könnten die Gastgeber auf Grund des besseren Torverhältnisses schon mal am Gegner vorbeiziehen. Frisia sei eine unangenehme Truppe, die viel mit langen Bällen operiere, körperlich präsent und kopfballstark sei. „Wir sind aber auch unangenehm!“, betont Pries. Im Hinspiel musste sich der TuS mit 2:3 geschlagen geben, zeigte allerdings auch eine schwache Leistung. „Die Einstellung der Mannschaft in dem Spiel war äußerst schlecht. Es war nach dem Auftritt gegen den PSV Neumünster das mit Abstand schwächste Spiel der Saison von uns“, blickt der Trainer zurück.

Doch sein Team habe gelernt und werde nicht noch einmal so auftreten. „Charakterlich hat sich bei uns einiges bewegt“, betont der 49-jährige BVB-Fan, der die Dortmunder Borussia morgen beim FC Bayern in München unterstützen wird, aber pünktlich zum Anpfiff wieder in Hartenholm sein will. Unter der Woche ist am Montag, Donnerstag und Freitag Training angesetzt worden. Parallel hat sich die Personalsituation im Vergleich zur Vorwoche entspannt. So kann Pries wieder auf Jannik Holz und Florian Wurst bauen, außerdem befindet sich Schlussmann Jacob Lübke nach seiner Zerrung auf dem Weg der Besserung. Fraglich ist lediglich der Einsatz von Christian Voigt. „Wir sind jedoch zuversichtlich, dass wir bis zum Wochenende alle Jungs fit bekommen, weil wir natürlich gerade jetzt alle Kräfte bündeln müssen“, erklärt Pries mit Blick auf die anstehenden stressigen Spieltage mit sieben Partien im Abstand von jeweils drei bis vier Tagen.

mare/fh

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