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Sport im Norden Verlaufen zwischen den Meeren
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20:48 31.05.2016

Es soll einfach nicht sein. Bereits fünfmal nahm das Intersport Mauritz Race Team erfolgreich beim größten Staffellauf Deutschlands, dem „Lauf zwischen den Meeren“ teil.

Pechvogel im Lübecker Mauritz Race Team: Der Möllner Triathlet Tobias Melnyk (l.), hier beim achten Wechsel mit Philipp Letzgus, verlief sich und musste die sichere Führung abgeben. Quelle: Klaus Lehmann

Das Resultat nach jeweils 95,5 Kilometern von Husum nach Damp: dreimal Bronze, zweimal Silber. Der oberste Platz auf dem Podium war der Lübecker Läufer-Auswahl bislang noch nicht vergönnt. Und auch 2016 wurde es nichts mit dem ganz großen Erfolg. Obwohl es eigentlich gereicht hätte, musste sich die Crew um Claudius Michalak erneut mit Silber begnügen.

„Es ist äußerst ärgerlich, so zu verlieren, dennoch sind wir absolut zufrieden mit unserer Leistung, so ist nun einmal der Sport“, fand der Teamleader nach der Siegerehrung die richtigen Worte.

Hier der Rennverlauf im Zeitraffer: Um 9 Uhr fiel für 747 Staffeln der Startschuss in Husum. Aus der Innenstadt ging es über zehn Etappen und 95,5 km nach Damp. Als Titelverteidiger mit dabei das stark besetzte Team des o.t.n.-Lauflabors um den norddeutschen Spitzenläufer Pascal Dethlefs. Er brachte sein Team nach der 11,1 km langen ersten Etappe in Führung. Die Lübecker konnten zunächst mit 90 Sekunden Abstand als Vierte folgen, da die Gebrüder Jean-Pierre und Marcel de Lannoy sowie Max Schröter (ansonsten für das Tri-Team Hamburg in der 2. Triathlon-Bundesliga aktiv) mutig vorn mitliefen. Nachdem der Lübecker Triathlet Simon Müller zu den beiden führenden Staffeln aufschließen konnte, baute Teamleader Michalak die Führung bis auf zwei Minuten aus. Klaas Franzen (LBV Phönix) und Jan Stelzner (Tri-Sport Lübeck) verwalteten den Vorsprung bis auf 70 Sekunden beim siebten Wechsel. Dann passierte das Missgeschick: Das Führungsfahrrad fuhr weit außer Sichtweite voraus, Tobias Melnyk bog falsch ab – und lief einen Kilometer zu viel. Währenddessen fand der mehrfache Landesmeister Leif Schröder-Groeneveld den richtigen Weg und setzte sich mit 2:50 Minuten ab.

Diesen Vorsprung gab das o.t.n.-Team nicht mehr her und verteidigte den Titel in 5:26:11 Stunden. „Es war ein sehr spannendes Rennen. Und es ist wirklich schade, dass es so entschieden wurde“, räumte Schröder-Groeneveld ein. Drei Minuten später kamen die Mauritz-Racer nach 5:29:12 Std. (3:27 Min./km) am Strand in Damp an – deutlich vor den favorisierten Bayern vom SC Ostheim/Rhön, den „weißen Massai“aus Hannover und dem SC Itzehoe, der die Frauen-Wertung gewann.

rln

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