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Sport im Norden VfL Bad Schwartau: Werbung in eigener Sache
Sportbuzzer Sport im Norden VfL Bad Schwartau: Werbung in eigener Sache
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00:00 20.10.2012
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Lübeck

Auf- oder abwärts? Für die Zweitliga-Handballer des VfL Bad Schwartau hat das Duell mit Eintracht Hildesheim heute um 19 Uhr richtungweisenden Charakter. So zumindest sieht es Geschäftsführer Christian Fitzek – und das gleich unter mehreren Gesichtspunkten: Sportlich werde man „sehen, wohin die Tendenz bei uns geht. Ich erwarte, dass die Mannschaft an die gute Leistung vom jüngsten Heimspiel gegen den Bergischen HC anknüpft, sich erneut – unterstützt von unseren Fans – zerreißt, damit die Hansehalle wieder ihrem Ruf als Hansehölle gerecht wird.“ Dafür sollte sich auch die zuletzt wieder steigende Tendenz bei den Zuschauerzahlen fortsetzen. Knapp 1900 waren es im jüngsten Heimspiel gegen den BHC, heute hofft Fitzek auf die nächste Steigerung und darauf, dass vielleicht auch das erste „Bundesliga-Doppel“ des VfL zusätzliche Zuschauer anlockt. Bereits um 16.15 Uhr spielt die A-Jugend in der Nord-Bundesliga gegen Tabellenführer Füchse Berlin mit Trainer Bob Hanning. „Das wird auch für uns eine spannende Sache mit erheblichem Mehraufwand“, betont Fitzek, der davon ausgeht, dass nicht nur die A-Jugendlichen des VfL anschließend das Zweitliga-Spiel verfolgen werden, sondern auch ein Großteil aus dem Herren-Team früh genug in der Halle sein wird, „um sich die Konkurrenz anzusehen, die aus der Jugend heranwächst“. Das Angebot in der Pause zwischen den beiden Spielen hat das Interesse der Sponsoren im Business-Klub geweckt. Fitzek: „Sie sind zum Großteil sehr gespannt auf den Vortrag von Bob Hanning zum Thema Jugendförderung.“ Die Zuschauer müssen zwischen den Spielen übrigens kurz die Halle verlassen. „Das ist noch nicht die optimale Lösung, aber wir müssen halt das Bundesliga-Spiel gesondert abrechnen“, bittet Fitzek um Verständnis und hofft auf eine „runde Veranstaltung – idealerweise mit zwei VfL-Siegen“ .Was nicht zuletzt auch wichtig wäre für die Werbung in eigener Sache. Schließlich steht am kommenden Mittwoch das Pokalspiel gegen die HSG Wetzlar an. „Und da brauchen wir jeden Fan, wenn wir die Überraschung gegen den so überraschend gut in die Saison gestarteten Erstligisten schaffen wollen.“Doch zunächst geht es heute gegen Hildesheim – die Fahrstuhlmannschaft des deutschen Profi-Handballs, die in der vergangenen Saison zum insgesamt vierten Mal ein nur einjähriges Erstliga-Intermezzo hatte. „Zu schwach für die erste, zu stark für die zweite Bundesliga“, sagt man dem Team von Hildesheims „Mr. Handball" Gerald Oberbeck nach, der damit gut leben kann und bei jeder Gelegenheit darauf hinweist, dass der Eintracht wirtschaftliche Vernunft wichtiger ist als eine dauerhafte Erstliga-Zugehörigkeit. Dennoch spricht VfL-Trainer Torge Greve nach Auswertung der jüngsten Eintracht-Spiele von „geballter Angriffskraft“, davon, dass „der Kader permanent nachgerüstet wurde“. Allerdings auch aufgrund einer Verletztenmisere. Zuletzt hatte sich die Eintracht Kreisläufer Benjamin Meschke aus der Insolvenzmasse von Post Schwerin geangelt. Dennoch sieht es momentan nicht danach aus, dass die Hildesheimer sich in dieser Saison erneut als Übermannschaft des Unterhauses zeigen. Sie liegen wie der VfL mit 7:7 Punkten im Tabellenmittelfeld. Insofern gilt auch für sie beim heutigen Spiel die Frage: Auf- oder abwärts? ing

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