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Sport im Norden VfL-Reserve druck- und trostlos
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20:26 08.12.2015

Handball-Oberliga, Männer

VfL Bad Schwartau II — Preetzer TSV 25:35 (12:16). Nach der achten Saisonschlappe rutscht die VfL-Reserve wohl oder übel auf einem Abstiegsplatz ins neue Jahr, auch wenn sie zuvor noch bei der SG Wift (Sa., 19 Uhr) antreten muss. Vor allem der Preetzer Spielmacher Luca Fabrizio (5) und sein Torjäger Maik Pries (8) waren von der maroden Schwartauer Deckung nie in den Griff zu bekommen.

Zudem fassten die VfL-Keeper kaum einen Ball an. „Es gibt viel zu tun“, sagte Trainer Mirko Baltic schon auf dem Weg in die Halbzeitpause.

Zwar verkürzte sein Team vor allem dank Linksaußen Finn Manthe (9/4) noch einmal auf 18:20 (42.), aber nur drei Minuten später war das Duell mit dem 18:23 bereits entschieden. „Die Mannschaft hat sich von Anfang an nicht an die Absprachen gehalten und nicht umgesetzt, was trainiert wurde. Wir haben zu naiv gespielt, ängstlich und drucklos“, grollte Co-Trainer Thomas Steinkrauß, während Betreuer Bernd Komotzki konstatierte: „Uns fehlen die Typen, die ein Spiel leiten können.“ Weitere VfL-Tore: Schmidtke (5), Warschun (3), Meisner, Alkhalil, Wehrmann (je 2), Schwartz und Patalas (je 1).

SG Wift — TuS Lübeck 33:31 (19:15). Knapp an einer Überraschung vorbei schlitterten die TuS-Männer beim Tabellenzweiten. Trotz der fünften Niederlage gab‘s im Lübecker Spiel mehr Licht als Schatten. Litzenroth (4) war nach auskurierter Schulterverletzung wieder dabei, und das Trainergespann Naujeck/Friedrichs hatte dadurch deutlich mehr Alternativen im Rückraum. Die offensive 3:2:1-Abwehr des TuS 93 wurde durch das schnelle Positionsspiel der Neumünsteraner immer wieder ausgehebelt, und Abwehrstratege Kahns (3) hatte nach einer Viertelstunde bereits zweit Zeitstrafen kassiert. Da jedoch im Angriff fast alles klappte, blieb das Spiel auch dank Wiethölter (7 ) bis zum 14:14 (25.) offen.

Danach häuften sich technische Fehler, die von den Gastgebern zumeist per Tempogegenstoß bestraft wurden. Mangelnde Cleverness in der Defensive ließ die SG nach dem Seitenwechsel auf 23:17 enteilen. Mit einer aggressiveren Abwehr kam TuS dann selbst zu Gegenstößen, verkürzte auf 24:26 (50.) und traf in der Schlussminute zum 31:32-Anschluss. Erst im allerletzten Angriff besiegelte die SG das TuS-Schicksal. „Wir haben gezeigt, dass wir mit einem Top- Team mithalten können, in den entscheidenden Momenten aber nicht unseren besten Handball abgerufen. Die Saison ist jedoch noch lang, und wir haben die Möglichkeit, es bei bevorstehenden Aufgaben besser zu machen“, sagte Betreuer Lars Jäger. Weitere TuS-Tore: Jarik (6), Manthe, Lund (je 3), Frädrich, Deelmann (je 2), Meier (1).

Handball-Oberliga, Frauen

HSG Owschlag/Kropp-Tetenhusen II — ATSV Stockelsdorf 18:23 (8:14). Nur mit den zwei Punkten war Trainer Andreas Juhra nach dem Pflichtsieg beim abgeschlagenen Schlusslicht zufrieden — das Spiel seiner ATSV-Frauen war zum Vergessen. Dabei begann es vielversprechend, hatte man sich doch auch einiges vorgenommen. Dementsprechend war die 11:2-Führung (17.) das Resultat eines konzentrierten Beginns. Doch danach wurde das Handballspielen eingestellt. „Was wir im Gegenstoß an Bällen weggeworfen haben, war unkonzentriert, unklug und disziplinlos. Dazu kam ein Überzahlspiel, das eines Oberligisten nicht würdig ist“, kritisierte Juhra. Gegen ein Team, das kaum mehr als Landesliga-Niveau darbot, wurde erst in den letzten fünf Minuten wieder Struktur ins eigene System gebracht. Spielerisch ging die Premiere vor dem Derby gegen Spitzenreiter SG Todesfelde/Leezen (So., 16 Uhr) in die Hose. Die Tore zum fünften ATSV-Sieg in Folge warfen Krey (5), Schröder (4/1), Langanke, Lang (je 3), Gravile, Denker (je 2), Schreiber, Andersson, Stapelfeldt und John (je 1).

rl

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