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Sport im Norden VfL-Reserve verschafft sich Luft
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20:14 29.11.2016

Handball-Oberliga, Männer

VfL Bad Schwartau II – Preetzer TSV 34:31 (16:12). „Die Steigerung hat sich nach dem letzten Spiel fortgesetzt, und wir sind als verdienter Sieg vom Platz gegangen“, war Betreuer Bernd Komotzki vom Auftritt seiner VfL-Reserve angetan. Nach dem 1:2 (3.) zogen die Gastgeber mit Tempospiel und guten Rückraum-Ideen von Christoph Schlichting und Maximilian Mißling auf 7:2 (10.) davon. „Wir haben den ersten Abschnitt dominiert“, sagte Komotzki, auch wenn der Pausenstand das nicht widerspiegelte. Das setzte sich im zweiten Abschnitt fort, und nach dem 21:17 (36.) kam Preetz sogar auf 23:24 (47.) heran.

Nach dem 29:28 (54.) nahm VfL-Trainer Thomas Steinkrauß eine Auszeit, um sein Team neu einzustellen – und das klappte: Vor allem Jannis Schmidtke erzielte nun die „wichtigen“ Tore, und den Schlusspunkt setzte Danial Amoey zum vielumjubelten dritten Saisonsieg, mit dem sich die Schwartauer von der Abstiegszone absetzen konnten. „Wir hatten im zweiten Abschnitt zehn schwächere Minuten, die der Jugend unserer Mannschaft geschuldet war. Das gesamte Team hat jedoch Moral bewiesen, und das gibt Zuversicht für die kommenden Aufgaben“, bilanzierte „Komo“ zufrieden.

VfL II: Michaelis-Hauswaldt, Haß - Mißling (12/2), Schmidtke, Schlichting (je 6), Jung, Amoey (je 4), Patalas (2), Schröder, Ketzner, Gebhardt, Meisner, Steinborn.

Oberliga, Frauen

VfL Bad Schwartau – HG Owschlag/Kropp-Tetenhusen II 26:33 (15:15). Der VfL hatte sich deutlich mehr ausgerechnet, zumal die HG-Reserve nur zehn Spielerinnen aufbieten konnte. Doch am verkorksten 0:3-Start hatten die Schwartauerinnen bis zum 6:10 (16.) zu knapsen. Danach holten sie Tor um Tor auf und gingen durch Karolina Kasprzak beim 15:14 (28.) erstmals in Führung. In der zweiten Hälfte entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit wechselnden Führungen – bis zum 25:28 (52.). Trainer Adam Swoboda nahm zwar eine Auszeit, um seine VfL-Frauen neu zu sortieren. Doch als Carina Schröder kurz darauf eine Zeitstrafe erhielt, setzten sich die Gäste vorentscheidend ab – vor allem dank Jill Sievert, die in den Schlussminuten vier ihrer neun Tore warf.

VfL: Boelcke, Reese, Staaß - Kasprzak (9/5), Schlör (6), Hildebrandt (4), Carina Schröder (3), Füllgraf, Nadolni, Geisteier, Tank (je 1), Röwe, Carolin Schröder, Sellenies.

ATSV Stockelsdorf – TSV Wattenbek 32:37 (19:17). „Wir haben 50 Minuten sehr gut gespielt und dem verlustpunktfreien Favoriten Paroli geboten“, war ATSV-Trainer Matthias Steinhoff am Ende nicht unzufrieden. Die knapp 100 Zuschauer kamen aus dem Staunen nicht heraus. Der ATSV legte ein schnelles 3:0 (4.) vor und hielt immer dagegen. Auch das 10:11 beantwortete „Stodo“ umgehend. Und nach dem 14:12 (22.) durch Nina Mitschker, die krankheitsbedingt die ganze Woche nicht trainieren konnte, hielt der Zwei-Tore-Vorsprung bis zur Pause. Wer danach einen Einbruch befürchtete, sah sich getäuscht – auch dank der Noch-A-Jugendlichen Anna Judycka, die in Angriff und Abwehr überzeugte.

Bis zum 29:28 (47.) lag der ATSV stets vorn. Doch in den letzten zehn Minuten schwanden die Kräfte, häuften sich die technischen Fehler im Angriff und verhalfen TSV- Torjägerin Svenja Hollerbuhl (11) zu drei Gegenstoß-Treffern in Folge. „Mit der Innenverteidigung war ich nicht immer zufrieden, die war nicht offensiv genug. Doch wir können viel Positives aus dieser Niederlage mitnehmen. Mit dem Gezeigten war ich zufrieden“, betonte Steinhoff und blickt optimistisch auf die kommenden Spiele.

ATSV: Kranich - Stapelfeldt (12/7), Mitschker (6), Judycka (4), Schrader (3), Hirt, Kahns, Schreiber (je 2), Kindler (1), Gravile, Carstensen, Pünner.

rl

ATSV konfus, TuS fightet

ATSV Stockelsdorf – HSG Eider Harde 21:23 (7:14). „Wir schlagen uns wieder mal selbst“, war Trainer Fabian Jäger nach dem Spiel maßlos enttäuscht. Nach völlig verkorkster erster Hälfte endete die beherzte Aufholjagd beim 15:16 (44.) durch Christian Kermel. Sechs Minuten vor Ultimo sah Florian Grotzky nach seiner dritten Zeitstrafe auch noch Rot. Der ATSV versuchte danach zwar alles, doch allen voran kämpfte auch der überragende Finn Manthe am Ende vergebens.

ATSV: Ewers (2), Hein - F. Manthe (8/1), Kermel (4), Thiesen, Steinhoff, Grotzky (je 2), Warschun (1), Wilts, Deckwerth, Hunger, Weiß, Lund.

HSG Weddingstedt – TuS Lübeck 24:21 (14:11). Trotz der Niederlage beim Tabellenführer war das Trainerduo Daniel Friedrichs/Harro Naujeck mit der Leistung des lübschen „Restkaders“ zufrieden, der ohne Müller, Wiethölter und Boysen, dafür aber mit Andreas Jurgeleit aus der Reserve antrat. Nach Jetalong Khotsakits 1:0 drehte die HSG den Spieß um und wähnte sich beim 18:13 (35.) schon auf der Siegerstraße. Doch TuS verkürzte auf 19:20 (48.) und hatte sein Pulver erst nach dem 21:22 (55.) verschossen.

TuS: Laß, Gauger - Lund (10/3), Manthe, Deelmann (je 3), Frädrich, Khotsakit (je 2), Molge (1), Litzenroth, Freitag, Jurgeleit. rl

LN

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