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Sport im Norden Vize-Europameister: Küstenjungs feiern im Sand
Sportbuzzer Sport im Norden Vize-Europameister: Küstenjungs feiern im Sand
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21:28 26.06.2013
Von Beke Zill
Gefeierte „Vize“: Die Küstenjungs mit Tammo Preuß (h.v.l.), Max Jelkmann, Timo Kothe, André von Melle; Lars-Erik Böbs (v.v.l.), Magnus Meyer-Tauffmann, Torwart Juri Biesterfeldt und Jan Mair. Quelle: Foto: hfr
Scheveningen

Aufgeregt lauschten die Beachhockey-Spieler André von Melle, Magnus Meyer- Tauffmann, Juri Biesterfeldt, Timo Kothe, Tammo Preuß, Lars-Erik Böbs, Jan Mair und Max Jelkmann den Ansagen bei der Siegerehrung. Bis zuletzt wussten die Küstenjungs — eine Ostholsteiner, Lübecker Formation — nicht, auf welchem Platz sie bei den Europameisterschaften in Scheveningen (Niederlande) nach sieben Spielen gegen Belgien, Frankreich, Spanien, England und den Niederlanden gelandet waren. Dann endlich die Gewissheit: Der Deutsche Meister wurde Zweiter — und das ungeschlagen. Belgien holte aufgrund des besseren Torverhältnisses den Titel. „Als wir den Sekt in den Händen hielten, brachen alle Dämme“, jubelte Kapitän Meyer-Tauffmann.

Bei der obligatorischen Sektdusche schnappten sich sogar die fünftplatzierten Holländer eine Flasche, um kräftig mitzufeiern. „Jeder hat sich für das andere Team gefreut. Die zwei Tage waren wahnsinnig nett und haben viel Spaß gemacht“, war der 28-Jährige begeistert. Nach der Ehrung wurde dem Vizemeister aber auch bewusst, wie knapp er am Titel vorbeigeschrammt war. „Wenn man darüber nachdenkt, ist es schon schade. Zumal wir ungeschlagen da raus sind“, sagte der Scharbeutzer, der mit seinen Travemünder Kollegen und dem neuen Vereinsmitglied Jan Mair (Bayern) ein starkes Turnier im nassen Sand gezeigt hatte.

Nach dem 2:1 gegen Belgien II wurde im zweiten Spiel der spätere Sieger mit 4:0 vom Platz gefegt. Nachdem die Küstenjungs im Regen auch gegen die Niederlande II (2:2), Niederlande I (2:1), Spanien (7:0) und Frankreich (4:2) ungeschlagen blieben, traf das Team zum Abschluss auf England. „Das war eine starke Truppe, die mit Coach angereist war und ziemlich ruppig spielte“, so Meyer-Tauffmann. Nach einer intensiven Partie und vielen Kombinationen „hätte eigentlich keiner gewinnen dürfen“, sagte der Kapitän nach dem 4:4-Endstand.

Als „EM-Vize“ ist das Team nun bei der Deutschen Meisterschaft in Timmendorfer Strand (12. bis 14. Juli) klarer Favorit. „Wir freuen uns auf die Deutschen“, sagt der 28-Jährige, der trotz der hohen Kosten (400 Euro Anmeldegebühr, zudem 60 Euro pro Spieler) den Titel verteidigen will.

bz

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