Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Sport im Norden Vom Turniersieg in Uganda zum Liga-Endspurt nach Refrath
Sportbuzzer Sport im Norden Vom Turniersieg in Uganda zum Liga-Endspurt nach Refrath
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:30 27.02.2018
Im Einzel verlor Jonathan Persson in der zugigen Halle (mit Rollo-Fenstern), die nur spärlichbesetzt war, das Finale. Im Mixed mit Freundin Kate Foo Kune (kl. Bild, 3. v.l.) aus TrittausZweitliga-Team nahm er (2.v. l.) anschließend die Siegerurkunde entgegen. Quelle: hfr
Trittau

Entsprechend gut aufgestellt reisen die Trittauer ins Bergische Land: mit dem so erfolgreichen Damen-Trio Priskila Siahaya, Iris Tabeling und Kilasu Ostermeyer und auf der Herrenseite mit Ary Trisnanto, Paul Reynolds, Milosz Bochat und dem kompletten Persson-Trio.

Denn neben Joachim und Nikolaj wird auch Jonathan Persson rechtzeitig zurück sein von seinem Badminton-Gastspiel im fernen Afrika. Noch am Sonntag war er beim mit 10000 US-Dollar dotierten Uganda International in der Hauptstadt Kampala im Einsatz, stand in zwei Finals – trotz „schwieriger Bedingungen“ in der MTN Arena Lugogo. Vor allem die Fensteröffnungen, die ohne Scheiben und nur mit Rollos ausgestattet waren, sorgten für eine ungewohnt zugige Halle. Dennoch schaffte es Persson im Einzel und im Mixed bis ins Endspiel. Gegen den Franzosen Pierrick Cajot verlor er, konnte seine gute Form der Spiele zuvor nicht ganz abrufen. „Wenn ich so gespielt hätte wie im Halbfinale, hätte ich sicher gewonnen“, ärgerte er sich ein wenig, war insgesamt aber doch zufrieden, weil ihn sein zweiter Platz „in der Weltrangliste circa 40 Plätze nach vorn bringen müsste“. Zudem gewann er an der Seite seiner Freundin Kate Foo Kune gegen deren Landsleute aus Mauritius, Georges Paul und Aurelie Allet. Foo Kune, die für Trittau in der 2. Liga spielt, sicherte sich auch den Einzeltitel, bezwang Hadia Hosny aus Ägypten.

„Neben der zugigen Halle war auch das Klima sehr gewöhnungsbedürftig“, befand Persson angesichts der annähernd 30 Grad Lufttemperatur und sehnte sich nach den kühlen Minusgraden in Deutschland, als er sich gestern auf den gut 6000 Kilometer langen Rückflug über Istanbul nach Hamburg machte.

Heute werden es dann wieder die gewohnten Bedingungen sein, wenn Persson mit dem Trittauer Erstliga-Team beim TV Refrath antritt. Der noch amtierende Deutsche Meister wird mit Ausnahme von Nhat Nguyen ebenfalls in Bestbesetzung antreten. Der U17-Europameister aus Dublin ist einer von insgesamt vier Iren im TVR-Team, reist absprachegemäß aber nicht zu allen Bundesligaspielen an.

Refrath hat sich nach einer völlig verkorksten Hinrunde mit bereits sechs Zählern Rückstand auf Trittau und vier Punkten Vorsprung auf Wipperfeld mit Tabellenplatz sechs arrangiert. Und damit, dass das Team um die Nationalspieler Lars Schänzler und Carla Nelte – die ihre gute Form gerade erst bei den Swiss Open in Basel mit dem Erreichen des Mixed-Halbfinals an der Seite von Jones Jansen (Wipperfeld) unter Beweis gestellt hat – im Playoff-Viertelfinale auswärts antreten muss, wenn es um die Qualifikation fürs Final Four am 5./6. Mai in Saarbrücken geht.

„Und das tun wir natürlich lieber irgendwo in NRW als 400 Kilometer entfernt, allein schon unseren Fans zuliebe“, betont Refraths Teammanager Heinz Kelzenberg die spezielle Motivation seines Teams vor dem Vergleich mit den Trittauern. „Wir spielen lieber in Beuel, Mülheim oder Lüdinghausen.“ Zugleich weiß er: „Auch wenn wir das Hinspiel gewinnen konnten, kann dieses Match so oder so ausgehen.“

Geht es so aus, dass heute am Ende die Trittauer jubeln, haben Persson & Co. angesichts des Restprogramms aller konkurrierenden Klubs gute Aussichten, sich noch auf Platz vier zu verbessern. Nicht ausgeschlossen, dass es dann im Viertelfinale wie im Vorjahr wieder gegen Lüdinghausen geht.

Christian Schlichting

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

FCS-Sportchef Sven Wittfot ist mit der Vorbereitung zufrieden.

26.02.2018

Auf seiner turnusmäßigen Sitzung hat der Spielausschuss des Kreisfußballverbandes Schwerin- Nordwestmecklenburg die Ausscheidungsrunde im Kreispokal der Ü 35 ausgelost.

26.02.2018

Es sollte ein versöhnlicher Saisonabschied vom Timmendorfer Publikum werden. Doch stattdessen enttäuschte der EHCT vor 436 Zuschauern im Kellerduell der Eishockey Oberliga Nord auf ganzer Linie, blamierte sich beim 3:7 gegen Tabellen-Schlusslicht Harzer Falken.

26.02.2018
Anzeige