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Sport im Norden Von München über Ratzeburg nach Plovdiv
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20:10 27.06.2017
Ratzeburg/Lübeck

Nach der DM ist vor der WM – das gilt auch diesmal wieder für den besten Ruder-Nachwuchs aus der LN-Region: Während die U19-Talente aus Ratzeburg und Lübeck nach ihren bereits vermeldeten Erfolgen auf nationaler Ebene in München noch eine Verschnaufpause einlegen können, ehe vom 3. bis 7. Juli in Berlin- Grünau die Teambildung für die Junioren-WM in Trakai (30.7. bis 7.8.) ansteht, schwitzt die deutsche U23-Elite in Ratzeburg weiter.

Bis zum 15. Juli bereiten sich die 19- bis 22-Jährigen auf dem Küchensee und dem Ratzeburger See auf die U23-WM vor, die vom 21. bis 23. Juli in Plovdiv über die Bühne geht. Dank ihrer jüngsten Medaillengewinne und Siege auf der Olympia-Strecke von 1972 in Oberschleißheim gehören dazu auch zwei Youngster von der Lübecker RG und drei Ratzeburger Ex-Internatlerinnen: Während Skuller Christian von Warburg sich in München zur Freude von LRG- und Landescoach Björn Lötsch mit Doppelvierer- Gold und Doppelzweier-Silber einen der raren WM- Rollsitze verdiente, stimmt sich seine LRG-Kollegin Larina Hillemann als DM-Vize und Achter-Steuerfrau auf ihren Start in Bulgarien ein.

Dort sollen und wollen sich die RRC-Schwestern Annemieke (20) und Calina Schanze (21) in ähnlicher Goldlaune präsentieren wie in Oberschleißheim, wo sie gemeinsam im Achter und Vierer triumphierten.

Mit Charlotte Wesselmann trainiert eine dritte Ex-Internatlerin an alter Wirkungsstätte für ihren WM-Einsatz: Die Flensburgerin hatte sich in München mit der Essenerin Dorothee Beckendorff bereits den Zweier-Titel gesichert, ehe sie sechs Stunden später mit Schanze, Schanze & Co. im Achter am Siegersteg anlegte . . .

Im Rückblick auf die DM-Resultate seiner U19- Asse spricht Internatscoach Marc Swienty vom „versöhnlichen Abschluss einer schwierigen Saison“. So freut er sich mit Trainerkollege Lötsch darüber, dass Emma Appel (RRC) und Katharina Stamer (LRG) als Deutsche Achter-Vizemeisterinnen und DM-Vierte im Vierer noch für Trakai nominiert wurden. „In Grünau kämpfen sie um einen Platz im Achter“, blickt Swienty gespannt auf die anstehende Selektion.

Und auch wenn die WM für U17-Rudererer ja noch kein Thema ist, vergisst Swienty nicht, dem LRG-Leichtgewicht Ann-Elen Pinnecke ein dickes Extralob zu spendieren: „Dass sie nach zehnwöchiger Krankheit in München im Einer gewinnt und noch Bronze im U19-Doppelvierer holt, ist wirklich herausragend.“

oel

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