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Sport im Norden Von Zitzewitz freut sich auf neue Rallye Dakar
Sportbuzzer Sport im Norden Von Zitzewitz freut sich auf neue Rallye Dakar
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21:02 16.04.2019
Dirk von Zitzewitz und sein südafrikanischer Pilot Giniel de Villiers rasen bei der Rallye Dakar 2019 in Peru in ihrem Toyota Hilux durch die Dünen. Quelle: HFR
Riad

Die Rallye Dakar schlägt überraschend ein völlig neues Kapitel auf. Der Wüsten-Klassiker, der von 1987 bis 2007 als Rallye Paris-Dakar vor allem auf dem afrikanischen Kontinent ausgetragen und dann aus Sicherheitsgründen nach Südamerika (2009 bis 2019) verlegt wurde, findet im kommenden Jahr in Saudi-Arabien statt.

Saudi-Prinz erfüllt sich einen Traum

Prinz Khalid Bin Sultan Abdullah Al Faisal, Präsident des nationalen Motorsportverbandes in Saudi-Arabien, erklärt: „Ich wollte immer an der Dakar teilnehmen. Nachdem ich nicht die Möglichkeit hatte, mir diesen Traum zu erfüllen, bin ich nun an einem noch größeren Traum beteiligt: die Dakar zum ersten Mal im Nahen Osten auszutragen.“

Politisch sicher eine umstrittene Entscheidung, denn das erzkonservative Königreich auf der Arabischen Halbinsel steht wegen Menschenrechtsverletzungen, des Krieges im Jemen und der Ermordung des regimekritischen Journalisten Dschamal Khashoggi in der saudischen Botschaft in Istanbul hart in der Kritik.

Rallye Dakar kehrt zu den Wurzeln zurück

Rein sportlich ist der Umzug der Dakar nach Saudi-Arabien „ein spannendes Abenteuer“, findet Dirk von Zitzewitz, der die Dakar 2009 als Navigator gemeinsam mit dem südafrikanischen Piloten Giniel de Villiers gewonnen hat. „Das Gelände hat alles, was ein Wüstenfahrer-Herz begehrt. Das ist fast wie in Afrika. Die Veranstalter kehren damit wieder ein Stück zurück zu den Wurzeln der Dakar“, sagt der Karlshofer.

Saudi-Arabien bietet das volle Rallye-Paket

Die Entscheidung für den Umzug kam auch für Wüstenfuchs von Zitzewitz überraschend. „Es gab zwar ein paar Gerüchte, aber wirklich auf dem Zettel hatte saudi-Arabien keiner“, sagt der 50-jährige Ostholsteiner. Der Vorfreude auf das neue Terrain tut das aber keinen Abbruch. „Ich war in den vergangenen Monaten schon bei Wüsten-Rennen in Katar und Abu Dhabi dabei. In Katar gab es hauptsächlich Schotter und Steine, in Abu Dhabi nur Sand und Dünen. Saudi-Arabien hat dagegen das volle Paket, Gebirge, Schotter, Sand und tückische Dünen. Ich freue mich auf diese neue, spannende Herausforderung“, sagt „DvZ“.

Von Zitzewitz wohl wieder für Toyota am Start

Denn für den Sieg von 2009 ist klar: Er wird bei der Dakar 2020 am Start sein. „Ich gehe davon aus, dass ich wieder in einem Toyota sitze. Aber mit welchem Fahrer, das steht noch nicht fest“, erklärt von Zitzewitz, der in Katar und Abu Dhabi nicht mit de Villiers, sondern dem saudischen Piloten Yazeed Al-Rajhi unterwegs war – und in Katar gleich Gesamt-Zweiter wurde.

Axel Wronowski

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